Ich kann so nicht arbeiten..

Letztes Wochenende wurde mein Anschluss auf DSL 100/40 mit Vectoring umgestellt. Auf meiner Seite ist eine Fritzbox 7390 für den Zugang zuständig. Sonntag ging der Ärger dann los, einige Verbindungsabbrüche. Montag vermehrt Abrüche. Dienstag einige Abbrüche, ab Mittwoch Mittag totaler Ausfall.

Schnelldiagnose über die Telekom-Seite ergab einen Störfall, ich hab das dann eskaliert und gestern Nachmittag kam ein Techniker raus und hat das repariert.

Seitdem habe ich zwischen 30 und 60 Minuten Internet bis zum nächsten Resync. Streaming funktioniert gar nicht, der Abbruch erfolgt innerhalb von 10 Minuten.

Ein ganzer Tag stotterndes Googeln erbrachte, dass wohl die Fritzbox das Problem ist und ich auf das aktuelle Modell wechseln sollte. Leider finanziell nicht machbar.

Normalerweise sollte ich jetzt am Wochenende einiges auf dem Server tun, ich weiss nur nicht so recht, ob ich mir das antun möchte, alle 10 Minuten den Screen wieder zu attachen und jedesmal eine gebrochene Pfeife zu riskieren, wenn es kritisch wird. Mal von dem Gefahrenpotential eines richtig üblen Fehlers mit eventuell anschliessender Unerreichbarkeit ganz abgesehen.

Ich werde heute noch einige Zeit mit Google verbringen und eine für mich finanziell erreichbare Lösung suchen. Alles andere hat keinen Zweck. Ich will definitiv keinen Speedport mehr..

.icu Spamwelle eindämmen mit Postfix

In letzter Zeit hat der Spam von .icu-Domains unglaublich zugenommen, bei den Preisen für die Domains ist das auch kein Wunder.

Der Spam wird zwar zuverlässig von Spamassassin erkannt und markiert, auch Thunderbird sortiert das wunderbar aus, aber man kann den Traffic am Server natürlich direkt vermeiden.

Unter Debian ist das Paket postfix-pcre dafür verantwortlich.

$ apt-get install postfix-pcre

Danach legen wir eine Datei in /etc/postfix an:

$ mcedit /etc/postfix/rejected_domains

In diese Datei werden die Domainendungen, die wir ablehnen wollen, mit folgendem Muster abgelegt:

/\.icu$/ REJECT We reject all .icu domains

Dann müssen wir noch die /etc/postfix/main.cf anpassen. Wir suchen die Zeile smtpd_sender_restrictions und ergänzen sie um den Eintrag

smtpd_sender_restrictions = pcre:/etc/postfix/rejected_domains,

Dann noch den Postfix neu laden mit

$ service postfix reload

und schon funktioniert der Filter. Im Logfile ist dann folgendes zu sehen:

postfix/smtpd[7579]: NOQUEUE: reject: RCPT from 
unknown[176.98.42.72]: 554 5.7.1 <state@modestheaven.icu>: Sender 
address rejected: We reject all .icu domains;

Die Meldung wird die Spambots nicht interessieren, aber kann beim Auffinden von eventuell irgendwann vorkommenden False-Positives helfen.

ULTON SQN Enduro Nduro Style

Ich hatte ja schon einen, aber da sich eine günstige Gelegenheit bot, musste ich mir glatt noch einen zweiten gönnen. Der ULTON SQN Enduro Nduro Style schmeckt einfach gut, obwohl er auch in der DL-Version etwas restriktiv ist.

Er kommt in der gewohnten Plastikröhre, die neben einer Bedienungsanleitung (mehrsprachig) und einem Tütchen O-Ringen auch einen Inbus und eine Klammer zum Wechseln des Decks enthält. Das MTL-Deck ist als Zubehör erhältlich.

Einfach den Verdampfer ganz nach links drehen und ein kleines bißchen zurück, bis sich die Striche unten an der Basis decken, dann lässt sich das Deck unten herausziehen.


Gewickelt hab ich den mit einer Fertigcoil, 0,85 Ohm Clapton 3mm..

Einziehen, ausrichten, ausglühen und etwas streicheln..

Watte einziehen, kürzen..

..und in die Saftrinne puscheln..

..nassmachen und modellieren..

..Tank auf die Basis, Von oben befüllen und dampfen. Einer der am leichtesten zu wickelnden Verdampfer in meinem Besitz..

Lecker Whiskey dampfen..

Ich bin ja ein Freund von irischem Whiskey, einem Tullamore Dew bin ich selten abgeneigt, ich mag diesen weichen Geschmack, dieses leicht süßliche. Im Gegensatz zu den oft sehr torfigen, rauchigen schottischen Sorten ist der Tully wirklich sanft.

Warum also nicht einfach den Whiskey dampfen? Ich habe inzwischen die 2. Flasche a 100 ml in Arbeit und es ist wohl mein Allday geworden. Einfach mit der Pipette 15 ml in die Flasche, mit einer VG-lastigen Basis auffüllen, gut schütteln und andampfen.

Klar reift das noch ordentlich nach, das Aroma verfeinert sich im Laufe der Zeit noch um einiges, aber man kann das auch frisch dampfen, beides ist sehr lecker.

Das funktioniert übrigens auch mit Rum, Cognac und anderen aromatischen Spirituosen sehr gut. Die Aufnahme des Alkohols über die Lunge ist komplett zu vernachlässigen, da ist nichts messbar. Man muss halt nur darauf achten, dass Alkohol die Basis sehr verdünnt, also am besten oberhalb von 70/30 bleiben oder reines VG hinzugeben.

Was bleibt, ist der angenehme, aromatische Geschmack von Whiskey ohne das Bauchgefühl des Alkohols und ohne blau zu werden..

Taifun BTD Tröpfler

Gestern lag er in der Post, heute Morgen kam ich dazu, ihn mal zu wickeln. Ein Beautyring, sowie ein Bottomfeeder-Pin lagen auch noch bei, ich denke mal, der wird auf einer Gloom Freehand als Träger enden.

Das Deck ist gut durchdacht, ich habe ihn zuerst einmal Singlecoil aufgebaut, Dual wäre aber auch noch eine Option, allerdings wird er dann wohl sehr warm..

Persönlich fand ich es etwas fummelig, die Watte durch die Coil zu ziehen, die beiden runden Aussparungen an den Seiten waren eher etwas hinderlich..

Die Saftrinne ist anständig groß, reicht für ein paar Züge, die Airflow ist auch angenehm offen. Man muss nur höllisch aufpassen, nicht zu überfüllen, das Liquid spritzt einem sonst kochendheiß in den Mund..


Dampfen tue ich den bei gemütlichen 35 Watt, über zuwenig Wolke kann ich mich nicht beschweren, geschmacklich ist er sehr authentisch, also in jedem Fall sein Geld wert.


Ja, auch auf der Gloom macht er einen schicken Eindruck..Da darf er sitzen bleiben. Der mitgelieferte Inbus passt übrigens nicht in den Pin..


mde

Oumier VLS RDA

Mein Freund Alan in China hat mir einen Oumier VLS zukommen lassen (Thank you once again, Alan!).. Ein sehr interessanter Dripper für Single- und Dualcoil, sowohl horizontal als auch vertikal aufzubauen..

Das Deck sieht definitiv anders aus, als alles, was ich bisher gesehen habe..


Ich hab den natürlich gleich gewickelt. Im Karton befindet sich alles, was man braucht: Schraubendreher, Ersatzschrauben, Bottomfeeder-Pin, 2 Claptons und Watte. Eine englischsprachige Anleitung liegt ebenfalls bei.
Ich hab noch nie einen Tröpfler vertikal gebaut, also hab ich das gleich mal ausprobiert..

Die Öffnungen der Pfosten nehmen die Coil ideal auf, selten war das anbringen so einfach..

Die zweite Coil ging genauso gut..abkneifen, ausglühen und Hotspots raus streichen..

Dann die Watte einziehen..etwas ungewöhnlich, so von Oben..

Da ich den Dualcoil aufgesetzt habe, wird die Airflow seitlich von den Pfosten hingedreht. Für Singlecoil kann man direkt durch die Pfosten anblasen, es sind dort 5 Bohrungen passend zur Topcap..

Nun aber genug geschwafelt, nass gemacht und auf die DF200 gespaxt und bei 0,2 Ohm mit gemütlichen 75W angedampft..

Was soll ich sagen? Er schmeckt hervorragend..

Ticker weg

Im Zuge der Umstellung auf HTTPS sind dann heute die beiden Ticker aus den Widgets geflogen, da ich sie nicht umstellen konnte.. Schade drum, trotzdem nicht sooo schlimm..

Tank Ding mit Tencelgarn

Heute lag das ominöse Tank Ding in der Post. Nach einem ausgiebigen Ultraschallbad habe ich mich ans Wickeln gemacht.

Der Wickelsockel wird ja praktischerweise gleich mitgeliefert. Als Transportmedium nutze ich Tencelgarn, um das Liquid aus dem unten liegenden Tank zu saugen. Zuerst wird das Tank Ding komplett demontiert und auf den Sockel geschraubt.

Ich habe 3 Stränge Tencelgarn jeweils durch 2 Löcher gefädelt und auf die passende Länge geschnitten.

Passend heisst, so dass es auf dem Tankboden aufliegt.

Gewickelt habe ich mit 7 Windungen 0,4er Kanthal Dualcoil, das ist bei 0,52 Ohm rausgekommen. Ausglühen und richten der Wicklung folgt.

2 Stränge Mujiwatte durch die Coils, zugeschnitten und dann wird die Watte im Bogen auf das Deck gelegt, damit sie möglichst guten, flächigen Kontakt zu dem Tencelgarn hat.

Nach dem umlegen ist die Watte in kurzer Zeit patschnass. Den Tank noch einmal nachfüllen und dann wird angedampft..

Wie man sieht, habe ich das Ultem Guckding eingesetzt, ich fühle mich einfach besser, wenn ich sehen kann, wieviel noch im Tank ist. Der Geschmack von dem Tank Ding ist phantastisch, die Wolken auch okay, da geht mit Sicherheit noch mehr, allerdings bevorzuge ich kühlen Dampf, so bleibe ich zwischen 35 und 40 Watt. Nachfluss ist vollkommen ausreichend mit dem Tencelgarn.

Captain auf der Brücke

Heute kam meine lange erwartete Ijoy Captain endlich an. Der erste Eindruck ist gut, passt perfekt in die Hand, angenehm gerundet und ein großer Taster.


Mitgeliefert wird ein Adapter, um die Box auch mit 18650ern betreiben zu können, denn sie nimmt normalerweise 20700er..

Meine Ladegeräte sind eigentlich nicht für 20700er vorgesehen, in das I2 passen sie auch nicht rein, allerdings gehen sie gerade eben noch in das I4..

Bis sie voll geladen sind, habe ich erst einmal 2 18650er mit dem Adapter eingelegt.

Die Box sollte auch 32mmVerdampfer ohne großen vorderen Überstand tragen können..


Das Display ist übersichtlich, stellt alle wichtigen Parameter dar und ist gut ablesbar.. Der Digiflavor Pharao RTA passt jedenfalls super da drauf..
Ich bin denn erstmal begeistert dampfen..

Ein wenig verrückt, der Insane von Athea

Heute endlich bei mir aufgeschlagen: Der In’Sane von Athea als Klon. Das Original wurde nur in einer Auflage von 25 Stück produziert und kostet über 160$, der Klon schlägt mit 12$ zu Buche.
Im Grunde genommen ist es ein Tankverdampfer für Singlecoil-Betrieb, optisch jedoch ein Dripper, dementsprechend klein ist auch der Tank. Durch die Reduktion der Verdampferkammer ist er sehr intensiv im Geschmack und durch die riesige Airflow von unten an die Coil produziert er für seine Größe ganz schön viel Dampf. Er ist angenehm open draw.

Er kommt in der gewohnten Schraubverpackung von Shenray, irgendwie niedlich in der Größe.

Die Airflowschlitze sind wirklich gewaltig. Im Gegensatz zu einem Dripper ist er allerdings verschraubt, nicht abziehbar.

Die Pfosten haben einen Kranz mit Aussparung, damit ist die Coil schnell unter die Schrauben gespaxt und sitzt bombenfest.

Ein Streifen Watte durch..

Die Watte nach oben ziehen und den Tank darüber in die Aussparung stecken. Danach die Watte so einkürzen, dass sie durch die Schlitze in den Tank gelegt werden kann. Die Coil so ausrichten, das sie mit der Unterkante der Schlitze übereinstimmt.

Ich habe die Watte etwas länger gelassen, sie kann aber im Grunde auch noch wesentlich kürzer geschnitten werden.

Nass machen, Deckel aufsetzen und Tank befüllen..

Topcap aufschrauben, 40W Anfangsleistung einstellen..

Und dampft :).. Total intensiv, angenehm kühler Dampf und saulecker..Nur dauernd leer ;).. Die Gummidichtung oben am Tank wird durch die Topcap zugehalten, der kleckert auch nicht beim hinlegen..
Alles in allem eine tolle Sache..