Eigenbau-Bottomfeeder

Ich hatte vor einiger Zeit schon angefangen und einen passenden Ausschnitt für den Daumen in ein Kunststoffgehäuse gebohrt. Heute bin ich dazu gekommen, die Box fertig zu bauen.

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Ich habe den Pluspol eines Derringers aufgebohrt und kurz unterhalb des Loches für den Draht einmal quer hindurch, um feeden zu können.

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Als 510er kommt ein billiges Ding von Fasttech zum Einsatz (SKU 2023200), aus dem der Pluspin entfernt und eine dicke Spritzenkanüle eingelegt wurde.

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Den Schalter habe ich aus einem federnden Stück Stahl von einer alten Gartenkralle gebaut. Mit 2 Poppnieten am Plastik befestigt, unten das Pluskabel angelötet und in das Taster-Loch eine größere Poppniete umgedreht hineingelegt. Drück man jetzt auf diese, wird das Stahlstück gegen den 510er Pluspol gepresst und der Verdampfer feuert.

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Mit etwas Schrumpfschlauch habe ich den Durchmesser des Schlauches an die Kanüle angepasst. Dampft gut, schmeckt gut und macht recht nette Wolken.

Mrs. Soaky

Gestern lag sie endlich im Briefkasten. So langsam holt die Post wieder auf. Ich hatte sie einmal auf dem Dampferstammtisch gesehen und fand das kleine Ding sehr faszinierend, also habe ich mir eine bestellt.

Geliefert wird sie in einer Blechschachtel, dabei liegen Ersatz-O-Ringe, Schrauben und Werkzeug, das übliche halt..

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Und so sieht sie aus, klein, unscheinbar und doch ein ganz schön garstiges Stück..

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Blick ins Innere:

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Zum Wickeln muss man sie erst einmal zerlegen, dazu werden die beiden Schrauben im Boden entfernt, dann kann man das gesamte Deck aus dem Topf heben.

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Hier das entfernte Deck auf dem Wickelsockel. Der Pluspol hat ein glattes Stück zwischen den beiden Schrauben, was das Einspannen des Drahtes sehr erleichtert. Die beiden Minuspole gehen durch die Schenkel, dort wird der Draht mit 2 Madenschrauben festgezogen.

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Ich habe mich für 0.32er Kanthal entschieden, jeweils eine Microcoil mit 9 Windungen auf 2,5mm je Seite. Zusammen komme ich da auf 1,07 Ohm vor dem Ausglühen.

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Glühtest, noch ein bißchen korrigieren..

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..und bewatteln. Die Wattestränge werden bis zum Boden des Decks geführt und dann der Überhang gekürzt.

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Dann das Deck wieder in den Topf schrauben, die Watte schön links und rechts der Coils an den Boden stopfen. Dabei darauf achten, dass die Coils schön frei vor den Löchern liegen.

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Liquid rein und feuern..

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Die Dampfentwicklung ist hervorragend, das Depot angenehm groß und geschmacklich muss sich die Dame auch nicht verstecken.

Eine Besonderheit ist es, dass man auf das vorhandene DripTip im Deckel noch ein 510er-DripTip stecken kann, wenn es einem zu heiß werden sollte. Ich empfinde sie allerdings im Gegensatz zu manch anderem Tröpfler als recht kühl, mal schauen, ob sich das im Dauerbetrieb noch ändert. Tröpfeln ist hier auf jeden Fall das falsche Wort, ich kippe immer großzügig einfach rein, das Depot reicht dann für etwa 10-12 Züge.

Auf jeden Fall ist sie ihr Geld wert, bekommen kann man sie inzwischen bei diversen Clonesen, haltet einfach mal die Augen offen..

 

Wackelkontakt bei der Smowell DPV 50

Meine Smowell fing an, Zicken zu machen. Angefangen bei falscher Akkuladezustandsanzeige bis hin zu Versagen beim Feuern. Klopfte man sie auf den Tisch, lief sie wieder einwandfrei für einen gewissen Zeitraum. Nachlöten des Massestreifens am Platinenrand, wo er Kontakt mit dem Gehäuse hatte, bracht nur kurzzeitig Abhilfe. Inzwischen löte ich bei den Dingern auch noch ein kleines Kabelende ein:

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Das Kabel kommt zwischen Masse/Abschirmung der USB-Ladebuchse und den Boden, ich klemme es einfach mit einer der Schrauben fest, dadurch ist die Masseverbindung wieder gewährleistet und meine läuft schon seit Wochen wieder einwandfrei.

Den Akku wechselt man bei dem Gerät besser sowieso nicht so häufig, so knapp wie die Nasen bemessen sind, vom Fummelkram mal abgesehen.

Origen Genesis V2 Clone nacharbeiten

Einige der Origen Genesis V2 Klone leiden unter wandernden Widerständen. Das hat eine ganz einfache Ursache: Das Deck ist aus Edelstahl und liegt in dem Auminium-Korpus. Um den Aufbau zu erleichtern, wurde das Deck dünn mit  Keramik beschichtet, allerdings inklusive Gewinde, so dass die Masseverbindung zum Korpus nicht die beste ist. Also demontieren wir den Burschen komplett bis auf den Korpus mit Deck.

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Den Aufbau nehmen wir ebenfalls herunter..

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Jetzt die Kontermuttern vom Pluspol abnehmen und dann leicht auf die Tischplatte drücken, bis er unten heraus kommt. Dort vorsichtig (!) mit einer Zange immer weiter heraushebeln, bis er sich ziehen lässt.

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Jetzt mit einem Schraubendreher in eines der Dochtlöcher gehen und das Deck aus dem Korpus schrauben..

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Mit der Zopfbürste im Dremel das Außengewinde vom Deck solange schleifen, bis es glänzt, dann ist die stumpfe Keramikbeschichtung runter.

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Und dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammen bauen, fertig. Wenn Du sauber gearbeitet hast, sind wandernde Widerstandswerte jetzt Geschichte..

Cherrybomber Sqonker (Bottomfeeder)

Heute kam die Cherrybomber Bottomfeeder Box an. Schlicht in weiß, angenehme Haptik und ganz gut Gewicht, kein Wunder, ist sie doch aus einem Aluminiumblock gefräst.

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Leider habe ich verpeilt, dass kein Verdampfer dabei liegt und nach einem skeptischen Blick auf meinen Chalize habe ich dann erst einmal kurzentschlossen den Verdampfer von der Smokeless Owl genommen. Optisch passt das viel besser. Endgültig soll dann ein weißer Velocity darauf Platz nehmen, den habe ich gerade geordert.

Die Verarbeitung der Box ist einwandfrei, keine Macken in der Lackierung, die Tür gleitet leicht in den Nuten und wird durch 4 Magneten am Platz gehalten.

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Ich habe das Plastikteil fürs Foto herausgenommen, so dass man auch hier die Verarbeitung sehen kann. Das Kabel zum Pluspol ist ausreichend dimensioniert, geschaltet wird Masse Gehäuse direkt an Masse 510er über eine dicke Kupferschraube im Taster. Im Betrieb macht sich das sehr angenehm durch einen niedrigen Voltdrop bemerkbar.

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Die Flasche lässt sich auch durch eine weiche 10ml Flasche bequem ersetzen, ohne dass es eng wird. Der Schlauch und die mitgelieferte Flasche riechen kein bißchen nach Weichmachern und machen auch einen wesentlich höherwertigen Eindruck als bei der Eule. Kleiner Wermutstropfen beim Akku, man braucht einen Schraubendreher, um ihn zu wechseln und es kippelt das Plastikteil oben ein wenig, es empfiehlt sich also, erst den Akku einzulegen und ihn dann bei geschlossener Tür anzuziehen.

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Die Tür wird am vorderen Ende durch 2 „Nasen“, die in den Nuten laufen, klapperfrei gehalten und arretiert dann durch die Magneten. Die Flasche ist gut zu erreichen, mit normalgroß gewachsenen Fingern keine Probeme beim Squonken.

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Der Schalter ist noch ein wenig stramm und etwas hakelig, das wird sich aber sicher im Betrieb noch geben. Gelockt wird er durch eine 1/8 Umdrehung nach rechts, somit kann man die ganze Geschichte auch bequem in der Jackentasche transportieren.

Das Blechstück für die Pluspole, um aus dem Squonker eine mechanische Box mit 2 18650 parallel zu bauen, liegt der Cherrybomber bei, man muss also nicht unbedingt Pullendrücken, aber wer damit angefangen hat, kommt nur schwer wieder davon los, muss ich ja gestehen. Es verbindet einfach das Tröpfeln auf eine angenehm bequeme Art mit dem Dampfen und 10ml Liquid im Tank sind auch nicht zu verachten.

Von mir gibt es hier eine klare Kaufempfehlung, ist zwar ein wenig teurer als die Smokeless Owl, aber man bekommt auch deutlich mehr für sein Geld.

Smokeless Owl modifiziert

Vor einiger Zeit habe ich eine Smokeless Owl bekommen. Toller Einstieg in die Welt der Bottomfeeder für kleines Geld. Allerdings baue ich meine Keulen lieber etwas zentrierter auf, so dass die beiden „Lider“ der Airflowcontrol störten. Aufgrund des großen Luftstroms im Verdampfer muss man die Eule sowieso unter 1 Ohm wickeln, dafür sind aber die Kabel zu dünn konfektioniert, also habe ich die im Zuge meines Umbaus auch gleich getauscht. Den Schlauch auch, da ich mir nicht sicher war, ob der ohne schädliche Weichmacher ist.

Angefangen habe ich mit dem Kabel vom Minuspol. Das Originalkabel dürfte so bei 0,5-0,75 mm² liegen und wurde durch eines mit 2,5 mm² getauscht. Die Durchführung im Deckel muss dazu leicht aufgebohrt werden, dann passt es prima. Hier das Originalkabel am Minuspol:

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Und hier das frisch angelötete neue Kabel:

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Im Deckel liess es sich bequem an den Platz des alten Kabels anlöten:

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Passt gerade noch in die Kabelführung im Inneren der Box:

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Die Verdampferbasis im Originalzustand:

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Pro-Tipp: Den ganzen Krempel drin lassen beim Flexen, inklusive nasser Watte, das kommt ja eh hinterher ins Ultraschallbad, aber man verbrennt sich nicht die Finger ;)..

Die beiden „Lider“ abgeflext sieht er dann so aus:

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Die Luftlöcher habe ich dann auch gleich auf 2mm aufgebohrt und anschliessend entgrated, ich brauche keine Hundepfeife..

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Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Schalter wird jetzt deutlich weniger warm und das Dampfergebnis ist einfach gigantisch.

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IJOY A160 Box

Heute angekommen und in Betrieb genommen. Zum Testen hab ich meinen Mad Hatter obendrauf gespaxt, allerdings dann auch ganz schnell wieder die Leistung auf 40W reduziert. 160W ist toll..toll heiss, toll dampfig, toll spritzig. Mal von dem Hustenanfall und nebelbedingter Blindheit abgesehen. Vielleicht war es auch einfach keine gute Idee, „Pullmoll“ in den Tröpfler zu hauen ;)..

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Die Box wirkt etwas kantig, liegt aber sehr angenehm in der Hand. Das Aluminium fühlt sich hochwertig an, der Feuerknopf ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, liefert er doch einen recht schwammigen Druckpunkt.

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Gespeist werden die 160W aus 2 18650er Akkus, die in Reihe liegen und somit schon „verheiratet“ sein sollten. Bis jetzt sind sie noch lange nicht entladen, so dass ich Messergebnisse nachreichen muss, was die gleichmäßige Entladung angeht. Die Polung ist etwas schecht zu erkennen im Batteriehalter, hätte etwas größer ausfallen können. Im Gerät laden ist nicht möglich, da seriell, es fehlt somit auch ein Ladeanschluss.

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Der Batteriefachdeckel wird von unten eingeschoben und sitzt angenehm straff und klapperfrei, sehr angenehm nach dem ewigen Geklöter bei der Cloupor.

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Entgasungslöcher sind auf der dem Feuerknopf gegenüberliegenden Schmalseite unten gebohrt, das sollte im Falle eines Falles ausreichen.

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Das Display ist angenehm groß und gut lesbar, auch für kurzsichtige alte Leute wie mich.

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Ich hatte den Arnold kurzzeitig auf die Box gespaxt, durch ihre etwas größere Breite passen auch 27mm-Verdampfer sehr gut darauf, ohne Überstand. Allerdings schmeckte er mir nicht so gut, wie auf der Eigenbau-Box. Die arbeitet nämlich mit Gleichstrom, die IJOY macht PWM, was sich geschmacklich halt bemerkbar macht. Meinen auf Hochvoltdampfen gewickelten Arnold mit 3,3 Ohm mochte sie nicht befeuern, der Arbeitsbereich liegt zwischen 0,03 Ohm und 3,0 Ohm.

Ich werde sie die nächsten Tage ausgiebig testen und einen Bericht abgeben, wenn mir noch etwas auffallen sollte.

Falls jemand neugierig geworden sein sollte, bei Gearbest bekommt man sie im Presale zur Zeit für €91.05.

Telekom Hybrid und SSH

Ich hab ja nun diesen tollen Internet-Verschnellerungsturbo namens Hybrid von der Telekom. Leider konnte ich damit nicht mehr per SSH auf meine Server zugreifen, der Client blieb in der Konsole einfach stehen. Angeblich soll das mit dem nächsten Frmwareupdate behoben sein, aber zumindest gibt es einen Workaround.

Ein einfaches IPQoS=0x00 in der ersten Zeile der /$home/.ssh/config  schafft da Abhilfe. Es sorgt dafür, dass bei SSH-Paketen die Type-Of-Service-Bits im Header unterdrückt werden..

Für die Konsole lautet die Option „-o IPQoS=0x00″

Böse Hackertools im Einsatz

Ich habe mir einen „Internetverschnellerungsturbo“ von der Telekom gegönnt und somit auch einen neuen Router zugeschickt bekommen. Nachdem ich nun einen halben Tag lang die ganze Bude auf den Kopf gestellt und vergeblich meine Zugangsdaten gesucht habe, stand fest, dass ich die aus der Fritzbox rausbekommen musste, ansonsten ab nächste Woche weder Telefon, noch Internet. Die Fritzbox zeigt alle benötigten Zugangsdaten im Klartext an, nur das „Persönliche Kennwort“ wird durch **** ersetzt.

Telnet auf die Box geht nicht, da hängt kein analoges Telefon dran und der Port ist aus. Gottseidank liefert aber die Fritzbox alle benötigten Werkzeuge bereits mit 😉 ..

  • Auf die Fritzbox connecten und anmelden.
  • http://fritz.box/cgi-bin/webcm?getpage=../html/capture.html aufrufen
  • Schnittstelle 0 (‚internet‘) -> Start drücken.
  • In einem anderen Tab die Box neu verbinden lassen.
  • Nach der Neuverbindung Schnittstelle 0 (‚internet‘) -> Stop drücken.
  • Das Capturefile in Wireshark werfen.
  • Nach der Neuverbindung suchen.
  • Passwort im Klartext aus der PAP-Übergabe herausfischen.

Zur Kontrolle des persönlichen Kennworts kann man sich einmal im Kundencenter der Telekom mit Zugangskennung und persönlichem Kennwort einloggen.

Jetzt steht dem Routerwechsel nichts mehr im Wege..

In memoriam Frank Grimm

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Lieber Frank, wo auch immer Du jetzt bist, ich hoffe, Du darfst da weiterhin große Wolken machen. Es war viel zu früh. Deine brummelige Herzlichkeit und Dein skurriler Humor werden uns fehlen. Dein plötzlicher Tod reisst ein großes Loch in viele Leben.