X-Phase QRM-Eliminator

Da ich ja einen so hohen Rauschpegel hier habe, dachte ich mir, bau mal so ein Dings und probier das aus.

Heute kam das Gehäuse, also ausgemessen, Bohrmaschine angeworfen und erst einmal kräftig gelocht.

3 PL-Buchsen und Stromkabel hindurch.

An die PL-Buchsen kam jeweils ein kleines Stück RG58.

In die Front mussten 3 Löcher für die Potis..

Dann die Platine anbringen, Potis verschrauben und verkabeln.

Jetzt muss das nur noch anständig beschriftet werden, mal schauen, was mir da einfällt.

Funktionieren tut es jedenfalls, ich habe als Sekundärantenne eine CB-Magnetfuss-Antenne an den Heizkörper geklatscht, um das auszuprobieren. Sicherlich nicht optimal und auch ziemlich sperrig, so eine in den Raum ragende Antenne, aber die Wirkung ist ausreichend. Der X-Phase arbeitet ähnlich wie ein Noisecancelling-Kopfhörer. Das Störgeräusch wird von der Sekundärantenne aufgenommen und phasenverschoben auf das Signal der Primärantenne gemischt. Durch unterschiedliche Verstärkung der beiden Signale und die Einstellung der Phasenlage kann man das Ausgangssignal zum Transceiver dann so einstellen, dass die Störungen durch unterschiedliche Phasenlagen ausgelöscht werden. Das funktioniert schon mit diesem Versuchsaufbau sehr gut, bin mal gespannt, wie das nachher an der G5RV sein wird.

 

G5RV Fullsize mit Strombalun

Heute habe ich mal das schöne (nicht allzu warme) Wetter ausgenutzt und meine G5RV getestet.

Die Antennenlitze besteht aus BW-Feldkabel, den Speisepunkt habe ich aus dem 3D-Drucker, die Drahtenden hängen auch an selbst ausgedruckten Haltern.

Am Ende der Hühnerleiter ist eine Mantelwellensperre und von dort aus geht es mit Koaxialkabel ins Haus.

Der Mast ist ein GFK-Steckmast der Bundeswehr, aufgebaut habe ich 9m von meinen 13m, hochprofessionell unabgespannt mit Panzertape an einen Wäschepfahl gebunden. Am obersten Element ist eine kleine Rolle mit Kabelbindern befestigt und 30m Paracord dienten zum Hochziehen des Geraffels.

Drinnen habe ich zuerst den NanoVNA angebammelt und festgestellt, die Antenne ist quasi nirgendwo in Resonanz, wo ich sie haben will.

 

Der Antennentuner hat sie natürlich trotzdem hinbekommen, das SWR war nirgendwo oberhalb von 1:3 und somit gut anpassbar.

Der Unterschied zur kurzen EndFed ist frappierend. Signale, die mit der Endfed an der Grasnarbe verschwinden, waren klar und deutlich zu hören. Ich habe ein kurzes QSO auf 40m mit LA/DL1DUU/p gefahren, den konnte ich an der Endfed nur erahnen, an der G5RV lag er mit 59+ an.

Somit steht für mich fest, ich muss die Voraussetzungen für einen dauerhaften Aufbau schaffen und dann kommt die Endfed zu Ebay oder ins Auto oder so…

Wetterstation Teil 1

Das Anemometer ist fertig gedruckt und auf dem Geräteträger installiert. In der Kappe mit den Löffeln befindet sich ein Magnet, der einen Reedkontakt in der Basis triggert. Die Achse läuft auf einem Axiallager.

 

Mein Anet

Ich habe einen Anet A8 gebaut. Ausgang waren diverse Teile, die ich mir schon im Voraus besorgt hatte und ein geliehener Wanhao von einem Freund, um die fehlenden Verbinder und allerlei Kleinzeugs zu drucken.

Inzwischen ist ein ausgewachsener Anet AM8 mit Aluminium-Körper und eingen Extras daraus geworden, der in einer Einhausung aus 2 IKEA LACK-Tischen sein Zuhause gefunden hat.

Die Ausgangsbasis sah in etwa so aus:

Flatteriges Sperrholz, ungenauer Druck, ständig wechselnde Ergebnisse.

Inzwischen sieht es so aus:

 

Die Elektronik wurde an den unteren Tisch montiert, um sie aus der Wärme herauszuhalten.

Geändert habe ich folgendes:

  • Marlin auf das Mainboard geflasht
  • größeres Netzteil
  • Hotend und Bett sind mit MosFET angesteuert
  • die Stepper werden über Smoothieboards angesteuert
  • MK8 Direktextruder und Hotend gegen einen Bowdenextruder und E3D-6 getauscht
  • 40mm-Lüfter an den E3D-6
  • vernünftige Linearstangen und Spindeln eingesetzt
  • optische Endstops und Auto-Bedlevelling installiert
  • MK2 Heizbett auf Alutisch und mit Dämmung an der Unterseite
  • Silikon-Ausgleichsklötze für das Levelling, statt der fummeligen Federn
  • Octopi mit einem Raspi3 angebunden

Die Druckergebnisse sprechen für sich, das sieht alles viel besser aus.

Kleidchen für den NanoVNA

Gestern habe ich dem NanoVNA, den ich vor einigen Wochen erworben habe, ein Gehäuse verpasst.

 

 

 

Mit den Kalibrier-Abschlüssen passt sogar der kleine Stift noch in das Fach.

Billigen 1200 Mbps Wifi-Adapter unter Debian Buster

Ich habe diesen Wifi-Adapter über Aliexpress bezogen (7,55 €). Eingesteckt, Fehlanzeige. Debian erkennt ihn zwar, hat aber keinen Treiber parat.

Die USB-ID ist Bus 008 Device 005: ID 0bda:b812 Realtek Semiconductor Corp.  Eine kurze Suche mit Google brachte folgendes zutage:

git clone https://github.com/cilynx/rtl88x2BU_WiFi_linux_v5.2.4.4_25643.20171212_COEX20171012-5044.git
cd rtl88x2BU_WiFi_linux_v5.2.4.4_25643.20171212_COEX20171012-5044
VER=$(cat ./version)
sudo rsync -rvhP ./ /usr/src/rtl88x2bu-${VER}
sudo dkms add -m rtl88x2bu -v ${VER}
sudo dkms build -m rtl88x2bu -v ${VER}
sudo dkms install -m rtl88x2bu -v ${VER}
sudo modprobe 88x2bu

Und schwupps, im 5 GHz Netz mit 1200 MBps unterwegs, statt im 2,4 GHz mit 150 (Mehr gibt der eingebaute Kram in meinem alten Laptop nicht her..)

 

 

Sodastream Reparatur

Mamas Sodastream ist kaputt. Der Drücker ist gebrochen. Ich hatte das schon mit 2-Komponentenkleber versucht, das hielt etwa ein halbes Jahr. Extrudierter ABS-Kunststoff ist nicht so einfach zu kleben. Dummerweise kann man das Teil nicht einzeln kaufen, sondern muss ein neues Gerät erwerben. Das kam nach nur 2 Jahren Betrieb überhaupt nicht in Frage.

Ich habe mir gestern von Jürgen den 3D-Drucker ausgeliehen und die halbe Nacht damit verbracht, den unter Debian vernünftig zum Laufen zu bekommen. Heute Morgen habe ich dann, Thingiverse sei Dank, einen neuen Drücker aus ABS gedruckt.

3 Stunden Krach und Gestank, aber Mama ist wieder glücklich.

Die Katze hat das Höllengerät kurz beäugelt und dann fluchend das Weite gesucht 😉 ..

Die restliche Nachbearbeitung erfolgte dann mit dem Dremel und Multitool, sieht ganz passabel aus und passt in unseren Sprudler. Beim Drücken gibt es lange nicht so nach, wie das Original.

Eine erfolgreiche Herzverpflanzung – Teil 5 – Es lebt!

War ein anstrengender Tag, ich musste den Anlasser wieder ausbauen und den Magnetschalter tauschen, die Kabelverbindungen wollten nicht so recht reichen, die Kabelanschlüsse vom neuen Magnetschalter sind quasi um 90° verdreht zu meinem alten. Bei Renault arbeiten scheinbar nur Leute mit einem Extra-Gelenk im Unterarm, das ist eine Quälerei ohne Ende. Zündkerzen hab ich noch erneuert, ein paar Kleinteile angebaut, die noch fehlten, den Schlauch zum Kühler angeschlossen und Öl, sowie Kühlwasser aufgefüllt.

Dann kam der spannende Moment..und..es lebt! Befreites Aufatmen bei allen Beteiligten. Morgen nochmal nach dem Zahnriehmen schauen und dann darf er nach Hause. Jetzt muss ich mich noch um das vermurkste Radlager hinten rechts kümmern, dann kann er endlich zum TÜV.

Den Unfaller muss ich dann noch fertig ausschlachten und Abholbereit machen für den Verwerter, Teile katalogisieren und fotografieren und zusehen, dass ich über den Teileverkauf möglichst einen Großteil der Kosten refinanziert bekomme, das hat ein ganz schönes Loch in meine desolaten Finanzen gerissen..

Eine (hoffentlich erfolgreiche) Herzverpflanzung – Teil 4

Diesmal gibt es nur ein Bild. Der Geräteträger samt Servopumpe und Lichtmaschine ist montiert, Riemenspanner und Riemen auf die wieder montierte Riemenscheibe gebracht. Anlasser steckt wieder, Kupplung und Gas sind eingehängt. Alle Getriebeschrauben sitzen und sind fest. Der Kabelbaum ist wieder an seinem Platz und die Schläuche von oben ebenfalls. Schutzblech auf dem Krümmer sitzt.

Heute steht noch Anlasser und Öldrucksensor an den Kabelbaum anschliessen, die Stütze der Ansaugbrücke montieren, unteren Kühlerschlauch anbauen und Flüssigkeiten einfüllen auf dem Programm. Wenn er dann wieder von der Bühne runter ist, kommen neue Zündkerzen rein, der Luftfilter wird montiert und dann steht dem ersten Startversuch nichts mehr im Wege.

Eine (hoffentlich erfolgreiche) Herzverpflanzung – Teil 3

Heute war es dann soweit.. Renault sagt, der muss von Unten rein, von Oben passt das nicht.

Von Unten hätte bedeutet, das Getriebe zu sichern, Antriebswellen zu ziehen, Achsschenkel zu lösen, Lenkgetriebe und Kühler zu demontieren und den Hilfsrahmen auszubauen..

Nach dem Einsetzen von unten dann die ganze Rutsche wieder retour. Nee.. Lasst Euch nix erzählen, der geht wohl von Oben rein.

Wir hatten keine Lust auf Extra-Arbeit. Die Riemenscheibe muss ab und es braucht Körpereinsatz mehrerer Schrauber..

..sowie ein paar Dutzend herzhafter Flüche, dann geht der auch da rein. Motor am Kettenzug, das Auto mit der Bühne vorne angehoben,

Wagenheber unter dem Getriebe, Gang drin und Drehen des rechten Vorderrades, sowie ein Kantholz und schon war er drin.

Motorhalter angeschraubt und mit dem Getriebe verbunden, Gurte raus, Wagenheber weg und dann Feierabend.

Morgen geht es weiter mit Kabeln und Schläuchen, dann Flüssigkeiten auffüllen und so weiter. Mal schauen, wie weit ich komme, so langsam tut mir echt alles weh..