Archiv von '2013'

Einmal mit fähigen Disponenten..

..arbeiten. Nur einmal. Ist das zuviel verlangt?

Gestern die Beladung vorgezogen, Termin wäre erst heute um 14.00 h gewesen. Dann noch mit Frank Rustige getroffen und ein wenig geplauscht und heute dann nach Antwerpen durchgestartet. Alles immer noch weit vor Termin, aber es geht ja auf das Wochenende zu und man möchte gerne nach Hause. Inzwischen stehe ich in Antwerpen vor dem geschlossenen Terminal, weil hier heute Feiertag ist. Das war der Dispo mit Sicherheit bekannt, aber warum denn den Fahrer informieren, der ist doch selbst schuld, wenn er nicht alle internationalen Feiertage im Kopf hat.
Anschluss habe ich auch noch keinen, dafür klingelt dann alle 5 Minuten das Telefon, was ich denn vom Wochenende draußen halten würde und ob ich ADR fahren könne.

Liebe Dispo, einmal noch zum mitmeisseln: Bleibe ich das Wochendende draußen, bekommt Ihr ne Rechnung über 250 Euronen von mir. Nein, ich kann kein ADR fahren.

Der Bösewicht..

.. war das Anhängerlöseventil.

image

Bin gestern Abend nicht losgekommen, weil die Bremsen vom Chassis nicht gelöst haben. Heute Vormittag dann endlich.

Symptome:
– Luft pumpen dauert länger als sonst.
– Bordcomputer meldet Fehler an den Aufliegerbremsen
– Bremse löst nicht, Federspeicher ohne Druck.
– Kein Freilauf bei Abnahme der Versorgungsleitung.
– Löseventil geht nicht.

Lösung:
– Nur Versorgung auflegen.
– Strom und ABS trennen.
– Bis Abblasen aufpumpen.
– Motor aus, Kabel auflegen, Steuerleitung auflegen.
– Löseventil betätigen.
– Motor starten, Bremse lösen, abfahren.

Bei nächster Gelegenheit das Ventil tauschen. Der Fehler war dem Werkstattmeister bekannt, tritt öfter auf.

Dropbox startet nicht

Wollte gerade mal meine Dropbox leeren und stellte fest, dass der Daemon unter Ubuntu nicht mehr starten wollte. Prozessorlast stieg, Prozess war aber irgendwie nicht produktiv. Die Lösung ist trivial:

 

rm -r ~/.dropbox-dist/
dropbox start -i

 

Und alles ist wieder gut.. Irgendwo gab es wohl ein Problem bei der Aktualisierung..*schulterzuck*

Liebe Betreiber des Autohofes Werneck an der A70,..

mich habt Ihr heute das letzte mal gesehen.

Ich habe in Werneck abgeladen und schon auf der Fahrt zur Abladestelle gesehen, dass ich dort am Autohof bequem einkaufen kann, also fuhr ich nachdem ich fertig war dort rüber und parkte gemütlich in der Nähe der Ausfahrt auf dem fast leeren Parkplatz ein. Ausser mir befanden sich noch ein Wohnwagengespann und etwa 10 LKW auf der großen Fläche. Ich hatte gerade erst die Handbremse eingelegt, als ein Parkwächter auf mich zukam und von mir Gebühren kassieren wollte. Auf meinen Einwand hin, dass ich auf Toilette gehen und einkaufen wolle und in 20 Minuten wieder weg sei, wurde ich mit dem Hinweis, dass ich Parkgebühren zahlen solle oder verschwinden, dort verscheucht.

Wir, die dafür Sorgen, dass Ihr, liebe Autohofbetreiber, alles für Euren täglichen Bedarf bis an die Tankstellentür geliefert bekommt, dürfen bei Euch nicht halten, um Essen und Getränke zu kaufen? Das kanns wohl kaum sein. Wäre der Parkplatz jetzt proppenvoll gewesen, hätte ich vielleicht noch Verständnis aufgebracht, wenn man mich höflich darum gebeten hätte, mir doch einen Platz im Gewerbegebiet zu suchen..

Ich werde jedenfalls nie wieder bei Euch halt machen..

Fröhliche Bastelstunde – 220V im MAN TGX

220V im LKW sind für mich ein Muss. Der Spannungswandler findet im MAN bequem hinter dem Beifahrersitz Platz, von da geht es dann mit 220V auf meinen Drucker, mit dem ich meine Aufträge und Frachtbriefe ausdrucke.

Das Kabel lässt sich gut in dem ohnehin vorhandenen Kabelkanal zum Sicherungskasten führen. Dazu müssen die beiden Plastikteile des Trittbretts demontiert werden.

20130726_162801 20130726_162805

Im Fußraum befindet sich am Ende des Kanals ein Loch, durch dass sich das Kabel bequem nach oben in den Sicherungskasten schieben lässt.

In dem geöffneten Sicherungskasten befindet sich in Kniehöhe eine Querstrebe, die ein wenig beim Herausdrehen der Anschlussplatte stört, also demontieren wir sie einfach.

20130726_162713

Das Panel oben mit den Sicherungen und Relais wird durch 2 Schrauben auf der rechten Seite fixiert.

schraube

Die untere Schraube hier im Bild. Es ist ein passender Torx im Bordwerkzeug. Nicht fallen lassen, sonst geht das Gefummel unten im Dunkel los ;).

Wenn das Panel herausgedreht ist, könnt Ihr die Anschlüsse sehen. Der Pluspol wird an der Anschlussplatte links montiert. Dort ist normalerweise noch ein Gewindestab frei, Ihr braucht also eine selbstsichernde Mutter M6, dann könnt Ihr dort auflegen. Hier sieht man auch den Sicherungshalter links im Bild.

auflageplus

Den Minuspol greifen wir an der Rückwand des Sicherungskastens ab, dort laufen etliche Kabel auf 2 Gewindestäbe. Vorsichtig die Mutter lösen, Kabelschuh drüber und wieder richtig festziehen. Nicht vergessen, das Stück Schlauch wieder überzustülpen!

20130726_161820

Danach das Panel wieder reindrehen, die beiden Schrauben wieder setzen, den fliegenden Sicherungshalter bestücken und den Querträger wieder einschrauben. Nun noch den Sicherungskasten schliessen und fertig ist die Laube.

Bitte ordentliche Kabelschuhe verwenden, keine Parasiten (Stromdiebe) und das Ganze auch vernünftig absichern. 2m Kabel 2×2,5mm² + Sicherungshalter kosten 7,95 bei Europart, das bringt keinen an den Rand des finanziellen Zusammenbruchs und verhindert im Zweifelsfalle Fahrzeugbrände.

Grmpf..

Ich benutze unterwegs ein Mobil-Netzteil für meinen Laptop, weil das sinnvoll ist und wesentlich effektiver, als aus 24V erstmal 230V zu machen, die dann über das Netzteil  wieder auf 19V heruntergeregelt werden. Dieses Mobilnetzteil hat einen universellen Stecker mit diversen Adaptern, die durch Umdrehen die Polarität wechseln können. Es ist im Laufe der Jahre natürlich etwas abgegrabbelt und sieht auch schon etwas arg schäbig aus, tat bis jetzt aber brav seinen Dienst. Dummerweise hatte sich der Adapter für meinen Laptop gelöst und ich Held hab es geschafft,  den falsch herum wieder einzustecken. Ergebnis: Sicherung kam, leider ein wenig zu spät, der Laptop wurde nicht mehr geladen, obwohl das Netzteil sauber Strom lieferte. Beim Einstecken in den Laptop kam die Sicherung wieder.

Ich hab also in mühevoller Kleinarbeit und mit bestimmt 1000 Flüchen zwischendurch meinen Laptop zerlegt, um an das Mainboard zu kommen. Die Jungs und Mädels in der Endmontage müssen echt mit Drahtseilnerven gesegnet sein.. Die Stromzufuhr ist durch eine Buchse am Kabelstrang auf das Board gestöpselt, was die Sache etwas einfacher machte. Mit dem Multimeter habe ich dann ein optisch schon etwas auffälliges Bauteil überprüft und fand die arme Verpolungsschutzdiode beidseitig durchlässig und niederohmig vor.

20130713_100224

Da ich nicht auf SMD-Lötarbeiten eingerichtet bin und mir auch entsprechende Ersatzteile fehlen, habe ich sie mit meinem feinsten Lötkolben erst einmal einseitig hochgenommen und isoliert. Ein Funktionstest am fliegend verdrahteten Laptop brachte ein einwandfreies Ergebnis und nach etwas über einer Stunde war er auch wieder ordnungsgemäß zusammengebaut. Jetzt wird ein ganz feiner Lötkolben und eine Ersatzdiode organisiert und das marode Ding gewechselt. Den Stecker am Universalanschluss habe ich vorsichtshalber mit einem tropfen Sekundenkleber fixiert, denn noch eine Verpolung wäre jetzt fatal.

Samsung Galaxy S3 friert ein

Anfang letzter Woche hat es nun auch mein Samsung erwischt. Die Ursache für die Freezes ist scheinbar der Workaround gegen den Sudden Death, den Samsung da mit der heißen Nadel gestrickt hat.

Hintergrundinfo: Wenn sich der Speicher (eMMC) in einem bestimmten Zustand befindet, kann die Software in einen Loop springen, aus dem sie nicht mehr herauskommt. In diesem Fall ist das Handy dann gestorben (sudden death). Die Gefahr bestand bis zu Android 4.1.1 (ICS). Ab Android 4.1.2 (Jelly Bean) ist ein SD-Fix in den Kernel integriert, der das verhindern soll. Leider ist der Fix nicht so das Gelbe vom Ei, so dass das Gerät unkontrolliert einfriert. Die Freezes dauern zwischen 5 und 30 Minuten, danach ist das Handy wieder da, einige Geräte rebooten dann auch. Dieser Fehler tritt im Schnitt nach etwa 180 Tagen auf. Das Handy friert jedesmal ein, wenn Apps Daten in den Speicher schreiben, was ein Smartphone ja schliesslich ausmacht.

Das einzige, was man machen kann, ist auf einen weiteren Fix von Samsung zu warten. Generell ist davon abzuraten, auf eine frühere Version zurück zu gehen, es sind etliche Geräte daran gestorben. Umtausch ist auch keine wirkliche Option, da es kein Neugerät, sondern nur ein aufgearbeitetes gibt und diese ebenfalls betroffen sind.

Ob Euer Handy betroffen ist, könnt Ihr mit eMMC check feststellen. Die Freezes haben allerdings auch ein Gutes, sie reparieren nämlich scheinbar das Gerät. Um den Vorgang zu beschleunigen, könnt Ihr Euch den Dummy File Generator aus dem Play Store holen und den internen Speicher vollschreiben. Der Algorithmus der Speicherverwaltung sorgt dafür, dass alle Blöcke möglichst gleichmässig beschrieben werden.

Versucht, mindestens 8GB internen Speicher frei zu bekommen und lasst den Dummy File Generator so oft laufen, dass Ihr mindestens das 4fache des internen Speichers geschrieben habt. Anfangs kann es sein, dass das Handy beim Schreiben einfriert, dann bitte nicht rebooten, sondern abwarten, bis es wieder da ist und von vorne beginnen.

Ich hatte das Glück, dass meines nicht eingefroren ist beim Schreiben und nach 8 Durchläufen auch wieder vollkommen hergestellt. Ein Handy, was ständig ausgeht und einen auch nicht mehr zuverlässig weckt, ist einfach unbrauchbar.

Wer sein Gerät gerootet hat, kann auch ein neues ROM, basierend auf der XXEMB1-Firmware flashen, das ist die einzige Version, die bis jetzt ohne Freezes gemeldet wurde.

Chinesen bremsen nicht..

Anders lässt sich deren Ladungssicherung jedenfalls nicht erklären und so im Nachhinein betrachtet bin ich ziemlich froh, dass ich ebenfalls keine Gefahrenbremsung machen musste, sonst hätte ich wohl Besuch bekommen.

20130603_112907

Das ist das Innere eines 40′-OpenToppers nach dem Öffnen. In den Kisten befinden sich 25t Edelstahlrohre. Die Kisten stehen Stahl auf Stahl übereinander ohne ARM oder Gurte in der Mitte des Containers. Die Stropps, die man dort sieht, sind zum Anheben gedacht, um die Kisten mit einem Kran oben raus zu bekommen. Hier befindet sich die Kamera hinter dem Gitter, was zur Ladungssicherung angebracht wurde. Hinten sieht man das vordere Gitter.

20130603_112915

Die Gitter sind mit Stahlseilen, die mit Kauschen zusammengequetscht wurden, an den Zurrösen des Containers befestigt. Der Gedanke ist gar nicht mal schlecht, aber:

20130603_114354

Vorne und Hinten waren jeweils fast 2m Platz bis zu den Gittern. Wenn ich voll in die Bremse gelatscht wäre, glaube ich nicht, dass die Gitter das Gewicht abgefangen hätten. Die Stirnwand des Containers ist jedenfalls definitiv nicht für so eine Aufschlagwucht gebaut, das wäre eher durchgegangen.

Ich bin heilfroh, dass nichts passiert ist. Ist ja nicht die erste böse Überraschung, die ich in ner Dose vorfinde, aber bis jetzt mit Abstand die unangenehmste.

Ich arbeite in einem..

..Irrenhaus, da bin ich mir ganz sicher.

Gestern habe ich eine Leerdose im Eurogate Hamburg eingeworfen und bin dann rüber in die Dradenaustrasse, um heute morgen einen Leercontainer bei MedRepair aufzunehmen. Kurzes Telefonat mit Junior, weil mir noch die Aufnahmereferenz und die Frachtpapiere fehlten. Er gab mir dann die Nummer und auch eine Adresse nebst unverständlicher Wegbeschreibung, wie immer..

Er hat einfach eine andere Orientierung als „normale“ Menschen, merkt sich Dinge, die keiner sieht und nutzt die als Orientierungspunkte. Mit seinen Beschreibungen kommt man überall hin, nur nicht da, wo man hinsoll. Ich hatte jetzt also die Referenz, einen Ort mit PLZ und Strasse mit Hausnummer. Keinen Firmennamen, keinen Auftraggeber, nichts weiter.

Heute morgen hab ich dann die Leerbüchse aufgenommen, ihn angerufen wegen der Containernummer und nachgefragt, ob ich mir die Frachtbriefe irgendwohin faxen lassen soll. „Adresse hast Du ja, fahr dahin und besorg Dir da ne Faxnummer, dann lässt Du Dir das vom Büro faxen..“ sagte er. Ich hab also die Adresse ins Navi gegeben. 160 km und 2,5 h über die Autobahn, 240 km und etwas über 5 h mautfrei über Land. Also auf BAB geändert und los gings.

Um 10.00 h stand ich an der angegebenen Adresse vor 2 Firmen und wusste nicht, wo ich laden soll. Mit Junior wollte ich nicht telefonieren, weil er behauptet hätte, er hätte den Namen gesagt, ich würde nur nicht zuhören. Also rein in die erste Firma und nachgefragt, ob sie eine Dose erwarten. Ja, zwei sogar, aber ob nun meine, konnten sie mir nicht sagen, ich solle in meiner Dispo anrufen.

Ich bin also wieder raus zum Trecker, hab das Büro angerufen und solange klingeln lassen, bis die Verbindung unterbrochen wurde. Hinten an der Halle stand ein weiterer Containerlaster, zu dem bin ich rüber gegangen und hab mich nett mit dem Fahrer unterhalten, zwischendurch immer wieder im Büro angerufen, ohne dass jemand ranging.

Irgendwann kurz vor 11.00 h bin ich dann zum Trecker zurück, da stand gerade ein Arbeiter vor der Tür und war am klopfen. Der wusste dann, dass ich erwartet wurde, was ich laden sollte und wo ich hin muss. Er konnte mir sogar eine Faxnummer geben, die ich erfolglos noch die nächste halbe Stunde an das Büro weiterzugeben versuchte.

Schliesslich rief ich den Auftraggeber an, den ich vermutete und lag sogar richtig. Dem gab ich dann die Faxnummer und einige Minuten später hatte ich dann auch die Auftragspapiere in der Hand. Eben nach 12.00 h war der Container fertig geladen. Ich war gerade am Papierkram machen, als das Büro anrief, was ich denn gewollt hätte.

Über Land, quer durch Oldenburg, ging es dann nach Bremerhaven zum Eurogate, um die Büchse einzuwerfen. Ich stand gerade auf dem Parkplatz und trug die Zeiten in mein Fahrtenbuch ein, als das Telefon klingelte. Junior war dran: „Wie bist Du nun gefahren?“ – „Über die Bahn..“ – „Spinnst Du? Ich hab Dir doch gesagt, wie Du fahren sollst! Die bezahlen uns keine Maut! An der Tour haben wir nichts verdient! Da hätten wir das ja auch gleich sein lassen können! Das hat uns bestimmt 30 € Maut gekostet!“ – „Dafür hab ich ne Stunde eher geladen und bin schon hier.“ – „Das ist egal, Du hast doch Zeit gehabt. Jetzt wirst Du noch ne Umfuhr im Hafen machen müssen, um die Maut wieder rein zu holen, melde Dich, wenn Du Leerchassis bist!!“ *klick*, aufgelegt.

Ich bin mich dann anmelden gegangen, musste an der Fuhre noch ein wenig warten, es war ein kleiner Vorstau und kam nach etwa 1 Stunde wieder da raus. Junior angerufen und Bescheid gesagt, dass ich Leerchassis am Eurogate stehe und eine Referenz für die Umfuhr haben möchte. „Ist gestorben, nimm auf für $Kunde und sieh zu, Du musst heute 2mal schaffen, tschüß!“ *klick*

Okay..also rüber zum NTB, dort erstmal die Kantine aufgesucht, ich hatte noch kein Mittag. Nach dem Essen dann angemeldet, die Papiere für den 2. Container ins Fach gelegt und zurück zum Trecker. Telefon klingelt, es ist Junior: „Welchen nimmst Du auf?“ – „Den 40er, dann muss ich nicht umbauen..“ – „Der geht an Tor 9, da steht noch einer, nimm den 20er, dann musst Du nicht freiziehen..“ – „Das ist mir egal, ich hab das Schrottchassis hinter, ich hab keine Lust, umzubauen.“ – „Da will man Dir mal behilflich sein und dann willst Du das auch wieder nicht!“ – „Du kannst mir..“*klick* „..behilflich sein, indem Du aufhörst zu atmen!“.. Verdammt..

Ich hab aufgenommen, den Zoll erledigt und bin über Land zu $Kunde geeiert. Dort angekommen, angemeldet und in aller Ruhe die Tore frei gezogen, hat ja niemand gemacht über Tag, es war kein anderer hier. Mittendrin Telefon. Ich habs ignoriert, weil ich schon mit einem Bein aus der Tür war, um die Schläuche aufzulegen. Beim letzten Container bin ich dann rangegangen. „Welchen hast Du mitgenommen?“ – „Noch keinen.“ – „Wieso hast Du noch keinen?“ – „Weil ich noch am freiziehen bin.“ – „Bist Du bekloppt? Da wird doch nichts angestellt, da brauchst Du doch nicht freizuziehen! Nimm sofort!!! auf und sieh zu, dass Du zurück kommst, damit Du den zweiten morgen früh um 6.00 spätestens anstellen kannst!!“ – „Der zweite ist verschoben auf übermorgen und für die anderen beiden habe ich noch keine Papiere.“ – „Wieso ist der verschoben?“ – „Weiss ich doch nicht.“ – „Und welche anderen beiden sind das?“ – „Weiss ich auch nicht, ruf die Wache an.“ – „Bis gleich.“ *klick*

Ich hab dann den letzten beiseite gestellt und gewartet, bis der Rückruf kam. Dann den Leercontainer für morgen früh aufgenommen und mich in die Ecke gedrückt, um meine Ruhezeit zu machen. Morgen geht das fröhliche Spiel mit ihm dann wieder von vorne los, was freue ich mich aufs Wochenende. 2 Tage Ruhe vor ihm, wie herrlich..

Ich lebe noch..

Es ist momentan etwas arg ruhig hier, das hat 2 Gründe. Erstens bin ich im Nahverkehr, da bleibt wenig Zeit für Privatleben, weil die gesetzlich möglichen Zeiten voll ausgereizt werden und man eben auch mal schlafen muss.. Und zweitens muss ich gerade mein Leben neu ordnen, da schon wieder einmal eine Scheidung anliegt..

Ich habe trotzdem noch einen Beitrag in petto für Euch, den ich gleich nachschieben werde..