Archiv von 'Juli, 2009'

Congstar wills wissen

Ich hatte ein Auskunftsersuchen gemäß §34 Bundesdatenschutzgesetz mit Aufforderung zur Sperrung meiner Daten an Congstar gesendet.
Die Anwort war mir irgendwie etwas zu ungenügend:

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 25. Juli 2009.

Wir haben Ihre Daten von einem lizensierten Unternehmen eingekauft. Eine Weitergabe, oder Verkauf seitens congstar hat nicht stattgefunden. Ihr Datensatz wurde bei uns bereits gelöscht.

Wir freuen uns, Ihnen zu helfen.

Ich habe also eine Nachfrist gesetzt bis heute 18:00 hier eingehend:

Lieber Kundenservice,

damit haben Sie meinem Datenauskunftsersuchen nach §34 BDSG nicht ausreichend Folge geleistet. Ich gebe Ihnen noch eine letzte Frist bis zum 31.7.2009 18:00 hier eingehend, um mir vollumfänglich Auskunft über das „lizensierte Unternehmen“ zu geben, danach übergebe ich die Geschichte meinem Anwalt und dem zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten.

Congstar hat diese Frist schweigend verstreichen lassen, also werde ich mich morgen mal um die Jungs kümmern.
Alles in allem ein Verhalten, was in meinen Augen nicht für einen guten Service spricht.

Meine Vorahnung hat mich nicht getrogen..

Ich wußte, daß die Wurfplanen nix Gutes zu bedeuten haben. Waren zwar keine frisch gestrichenen Radsätze, aber ich durfte bei Vossloh 2 Roh-Drehgestelle laden und zum Lübecker Maschinenbau fahren.
Die Dinger müssen abgeplant werden, damit sie keiner sieht. So ein Dummfug. Drehgestell ist Drehgestell, da hat keiner das Rad neu erfunden, die Dinger sehen alle irgendwie gleich aus. Und auf der anderen Seite wühlt man sich dann mit 3m Breite durch Horden kamerabehängter Chinesen im Werk in Kiel..


Roh-Drehgestelle abgeplant

Roh-Drehgestelle abgeplant

Der Brüller schlechthin ist dann der Grund, weswegen die Dinger quer durch Schleswig-Holstein gefahren werden müssen. Die Rahmen werden an den Auflageflächen etwa 3mm abgefräst und entgratet.. Da könnte man auch 5 Leute mit Dremel und Schleifklotz in Kiel dransetzen.

Der Hafen in Lübeck ist völlig verfallen, wie man auf folgenden Bildern erkennen kann. Von der Stadtseite aus sieht man das nicht, man erahnt es eventuell. Schade eigentlich, haben diese alten Fabrikhallen doch einen gewissen Charme. Eine Sanierung wird aber wohl viel zu teuer..


Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Einsiedelstrasse Hafengelände Lübeck

Es gibt kein schlechtes Wetter..

..nur schlechte Bekleidung. Die richtige Kleidung sind momentan wohl Metal-Shirts. Der Schleswig-Holsteiner allgemein unterscheidet die Jahreszeiten ja eh nur an der Regentemperatur, es macht uns also nicht viel aus, wenns den ganzen Tag schifft.
Und ab heute wird es durchschiffen bis Sonntag, denn es ist WOA. Und Wacken, ohne bis an den Hals im Schlamm zu stehen? Undenkbar..

Gefreut hätte ich mich gestern Abend über ein wenig Regen, die Nacht war unmöglich heiß..
Machen wir das beste draus..Ich werde gleich erstmal im strömenden Regen die beiden Drehgestelle in Neumünster abladen, dann mal schauen, was nachkommt. Gestern hieß es, ich brauche die Wurfplanen, das bedeutet eh nix Gutes..

Verdammte Hacke..

Nun stehe ich seit etwas über einer Stunde auf einem Rastplatz nördlich von Osnabrück und bekomme kein Auge zu. Es ist nicht nur laut, sondern auch brüllend heiß. Die Autobahn läuft etwa 4m neben meinem Kopf vorbei und in der Hütte sind gefühlte 60° C, wäre ja auch zuviel verlangt, Bäume an den Parkplätzen zu pflanzen, damit unsereiner eventuell mal im Schatten stehen kann..


Übernachtung in ruhiger, angenehmer Atmosphäre an Deutschen Autobahnen

Übernachtung in ruhiger, angenehmer Atmosphäre an Deutschen Autobahnen

Tunnel dicht

Da rafft man sich mühsam um 1:30 auf, kocht Kaffee und macht sich noch halb blind auf den Weg nach Dortmund und dann ist die Höhenkontrolle am Elbtunnel ausgelöst worden und man muß über ne halbe Stunde rumgammeln, bevor die Rennleitung eintrifft..

Stop bei ausgelöster Höhenkontrolle

Stop bei ausgelöster Höhenkontrolle


Auslöser war ein holländischer Schwertransport mit einer Seekiste im Tiefbett. Als ich an ihm vorbeizog war die Rennleitung gerade am herumwedeln mit der Meßlatte. Mit bloßem Auge habe ich ihn auf .ca 4,40m Höhe geschätzt, er stand unter einer Brücke und hatte vielleicht grad noch 10cm Platz nach oben. Wie kann man mit solcher Höhe überhaupt auf die Idee kommen, durch den Elbtunnel fahren zu wollen? Immerhin ist der schon kilometerweit mit Höhenangabe ausgeschildert..

Irgendwie hängengeblieben..

.. bin ich in der Nachtschicht diese Woche. Nachdem ich am Montag Morgen um 0:30 von Zuhause aufgebrochen bin, komme ich da so nicht mehr wirklich raus. Ich bin nachts nach Krefeld gefahren, hab morgens angeliefert, in Brühl zurückgeladen, hab gepennt und bin heute Nacht nach Kiel hoch, da hab ich heute Morgen abgeladen und um 14:00 lade ich in Neumünster für Dortmund. Dann ist erstmal schlafen angesagt und heute Nacht geht es dann los gen Süden..

So ein Mist..

Liebe Callcenter-Agents im Auftrag von Congstar..

Ich habe definitiv beim Erwerb der Prepaid-D1-Karten kein Werbeeinverständnis gegeben. Davon mal ab, ich bin damit auch nur Kunde der T-Com und nicht von Euch. Also hört auf, meine FritzBox mit ungewollter Kaltaquise zu nerven, ja?

24.07.09 17:58 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00
23.07.09 19:23 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00
23.07.09 13:35 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00
22.07.09 18:12 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00
15.07.09 16:50 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00
14.07.09 17:20 04018026428 Internet: 0434XXXX 0:00

Ansonsten muß ich Euch nämlich mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung beglücken.. Obwohl.. eigentlich kann ich das ja einfach trotzdem mal tun..

Auch wenn Ihr eine Tochtergesellschaft der Telekom seid, darf diese nämlich meine Daten nicht an Euch verscheuern..

Frisch gepönt..

Gestern 2 Touren für die Deutsche Bahn gemacht. Die Jungs im Fernverkehr Hamburg brauchten dringend ICE-Achsen.


ICE-Achsen

ICE-Achsen


Morgens hab ich erstmal 4 Stück auf meiner Platte hingefahren, damit die Arbeit nicht ins Stocken kommt. Dann zurück durch den Stau auf der A7, es ist Bettenwechsel, und in Neumünster den Trailer zum Beladen für Krefeld am Montag abgestellt. Solo rüber zum Versand, natürlich waren die Papiere für die 2. Fuhre noch nicht fertig.

Zwischendurch abgeklärt, mit welchem Auflieger ich die 2. Fuhre machen soll. Es war ein Tautliner, die Achsen waren so frisch, daß die Farbe noch nicht trocken war. Da die Farbe Blasen wirft, wenn sie naß wird, mussten die Achsen bedeckt gefahren werden. Die Ladung für Krefeld natürlich auch, unser Schrauber ist extra noch mit 3 Wurfplanen gekommen, die ich hinten auf meinem Auflieger für die Verlader abgelegt habe.

Papiere waren kurz nach 13:00 fertig, Tautliner geholt, aufgemacht, geladen. Mitten im allerschönsten Gewitter. Nur zur Info: Wenn quasi nebenan ein Blitz einschlägt, schützen Gummihandschuhe auch nicht, wenn man eine Runge in der Hand hält. Ich bin ganz schön gehopst, dafür war ich aber ziemlich wach hinterher. Mann, hat das gezwiebelt..
Eingeschlagen hat er an der richtigen Stelle, sämtliche Bahnschranken in Neumünster waren geschlossen. Nachdem ich fast 30 Minuten an einem Bahnübergang gewartet habe, habe ich die neugierigen Anwohner nach dem Zugfahrplan gefragt und bin dann diagonal durch die Halbschranken gefahren..

Ich hab die Achsen dann noch schnell gesichert, den Tautliner zugemacht und mich auf den Weg nach Hamburg begeben. Mein Auflieger für Krefeld war fertig beladen, allerdings keine Planen drüber, das hab ich noch aus dem Augenwinkel gesehen, aber mir nichts weiter gedacht, die Fuhre nach Hamburg mußte ja raus.

Diese Brücke ist mit 3,6m lichter Höhe beschildert, man passt aber durch mit 3,95, wenn man Auflieger und Maschine ganz abläßt. Allerdings sollte man sich Hustenanfälle verkneifen und beten, daß nicht ausgerechnet dann ein Zug über die Brücke rollt, wenn man drunter ist. Die Zufahrt zum Bahngelände befindet sich zwischen den beiden Brücken.

Viele hupende PKW-Fahrer später bin ich dann bei der Bahn angekommen und wurde tatsächlich um 18:00 noch abgeladen, die haben extra auf mich gewartet. Auf dem Weg raus kam mir dann in der Elbgaustrasse der Kollege von Peemöller mit der 3. Fuhre entgegen. Leider hatte er es so eilig, daß ich ihm die Anfahrt nicht erklären konnte, ich hoffe, er hat sich da nicht verkeilt.

Ich bin dann nach Neumünster zurück, hab den Tautliner wieder da abgestellt, wo ich ihn hergeholt hatte und bin zur Bahn zurück. Die nette Pförtnerin hat mich hinten wieder eingelassen und ich habe meinen Auflieger gesichert und dann auch endlich die inzwischen patschnassen Achsen abgeplant. Fotografiert habe ich es selbstverständlich auch, nicht, daß es nachher heißt, wir wären schuld an den Blasen im Lack 😉

Um 22:00 war ich dann endlich durch mit dem shice Abplanen, die Dinger sind schweineschwer und man sieht hinterher aus wie ein Schwein. Der Auflieger steht jetzt auf dem Frauenparkplatz der Bahnangestellten und wartet darauf, daß ich ihn am Montag morgen gegen 1:00 aufpicke.

So langsam wirds unübersichtlich..

Heute abend geht es um 23:00 los von Rheine nach Nordenham. Geladen habe ich Blechteile für eine Halle. Eine Stütze und einen kleinen Balken, der fällt aber nicht weiter auf..

Ist schon etwas wuchtiger als das Betonbinderchen neulich.

Im Spiegel sieht das dann so aus:

Die Fahrt findet mit Streckenvorgabe und Begleitfahrzeug unter Sondergenehmigung statt. Ab Oldenburg Nord haben wir dann auch noch Polizeibegleitung, weil wir quer durch die Stadt müssen..
Jetzt lege ich mich erstmal hin, noch ein paar Stunden schlafen. Heute Nacht um 2:00 hat der Fahrer eines „Schweinehotels“ seine Pause neben mir gemacht, der hatte Schafe geladen..
45 Minuten Geblöke und Gebrüll..Ich hätte ihn sonstwas können..

Wurfplanen saugen..

..aber extrem. Hab heute bei Vossloh in Kiel Roh-Drehgestelle für Moers geladen. Die beiden Dinger wiegen Stück 2,5t, also mit jeweils 2 Spanngurten niedergezurrt und gegen Steckrungen geladen. Die anderen 16 Gurte hab ich dann dazu verwendet, die ollen Wurfplanen zu verzurren.
Musste auch nur 5mal anhalten und den Mist richten, weil sich die Planen bei dem starken Seitenwind unter den Gurten rausgeflattert haben..*gnarf*..
Nicht, daß etwa die Gestelle nicht naß werden dürften, nein.. es darf niemand sehen, wie die Aussehen.. grosses Betriebsgeheimnis..

Das ist übrigens der erste Blogeintrag mit meinem neuen UMTS-Stick 😀