Archiv von 'Januar, 2013'

Pippi in den Augen..

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..hatte ich heute morgen, als ich meine restlichen Sachen aus dem Daimler geholt habe. Nicht nur der Schaden, nein, der Kollege hat den auch noch total verwohnt in 2 Wochen.

Abgebrannt..

Stellt euch mal bitte vor, ihr liegt 2 Wochen an einem Strand im sonnigen Süden. Kleine Schirmchen in bunten Getränken, alles ist ganz entspannt, ihr habt einfach nur Urlaub. Und dann kommt ihr nach Hause, euer Heim ist abgebrannt und euch wird ein altes Dixie-Klo hingestellt, da sollt ihr solange bleiben, bis das Haus wieder aufgebaut ist. So ungefähr fühlt es sch an, wenn man an seinem letzten Urlaubstag erfährt, dass man in einem anderen Auto eine Woche verbringen soll, weil das eigene nicht da ist.

Das andere Auto ist eine Bärenhöhle, verdreckt, siffig und natürlich ohne Kühlschrank und Kaffeemaschine. An die eigenen Sachen kein rankommen, die sind ja im eigenen Trecker und man hat sie der Urlaubsvertretung freundlicherweise überlassen, denn wir sind eine große Familie.

Am Montag dann Anruf von Cheffe auf dem Privathandy. Bevor ich zurückrufen konnte, rief mich Junior auf dem Firmentelefon an. Der Springer hatte einen Unfall mit meinem Auto. Laut Aussage von Junior aber nicht schlimm, der Springer hat ihm am Telefon erzählt, es wären nur Anbauteile betroffen, ein leichter Ditsch halt auf dem Parkplatz. Ich war natürlich leicht angesäuert und habe nachgebohrt, als ich mit dem Springer telefoniert habe. Der erzählte mir ganz stolz, er habe sogar die Chromkappe vom Spiegelgehäuse wieder angedrückt bekommen, es sei quasi gar nichts passiert.

Heute rief mich Cheffe dann an, man konnte ziemlich deutlich den Kloß im Hals und die hängenden Schultern hören. Ich solle mich darauf einrichten, noch eine Woche länger mit der siffigen Bärenhöhle unterwegs sein zu müssen, der Schaden bei meinem Trecker bewegt sich wohl irgendwo zwischen 15.000 und 17.000 Euronen. Das Fahrerhaus ist auf der Beifahrerseite sozusagen komplett Matsch und die Front natürlich auch dementsprechend versetzt und hinüber.

Diese Woche soll noch ein neuer DAF geliefert werden, ich hänge mich jetzt dahinter, den zu bekommen, anstatt meines Schrotthaufens. Den DAF soll nämlich der Springer erst einmal fahren und bevor er die nagelneue Kiste auch noch ruiniert, kann er lieber die Siffhöhle in die Grütze fahren. Offensichtlich hat er ja einen kleinen Sehfehler, wenn er den Schaden so herunterspielt und dabei noch so fröhlich sein kann..

Ich geh mich denn jetzt mal in den Schlaf weinen..

Galaxy S3 unter Ubuntu mounten

Dummerweise wird das S3 nicht als USB-Blockdevice eingehangen, sondern spricht per MTP (Media Transfer Protocol) mit dem angeschlossenen Rechner, bzw. per PTP (Picture Transfer Protocol), wenn man es als Kamera anhängt.

Windows-Benutzer können ja prima mit KIES arbeiten, dieser Weg bleibt nativem Linux verschlossen, nur der furchtbar umständliche Umweg über eine Emulation mit Wine ist bedingt möglich.

Hat man gphoto2 installiert, versucht Ubuntu, eine Verbindung per gvfs (Gnome Virtual File System) aufzubauen, was nur sehr unzuverlässig und vor allem langsam funktioniert.

Abhilfe schafft hier, Ubuntu das MTPfs zu implantieren. Freundlicherweise hat Alin Andrei ein passendes Paket gebaut und auf Webupd8 ins ppa geladen, so dass die Gefahr, sich das System zu zerschiessen, minimiert wird. Go-mtpfs ist gegen libmtp 1.1.5 compiled, was nicht in den offiziellen Ubuntu-Repositories enthalten ist und das ppa enthält nur einige wenige Dateien. Der Vorteil ist, dass man es einfach aus der Repo-Liste entfernen kann, wenn es nicht klappen sollte oder es obsolet wird, weil es in die offiziellen Sources übernommen wurde.

Okay, gehen wir nun ins Eingemachte:

Zuerst hängen wir uns das ppa mal in die Repositories, updaten die Sources und installieren go-mtpfs.

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/unstable
sudo apt-get update
sudo apt-get install go-mtpfs

Falls jemand tatsächlich dieses unsägliche Unity benutzt, es gibt ein grafisches Interface zum Einhängen, dieses wird folgendermaßen installiert:

sudo apt-get install go-mtpfs-unity

Ohne Unity ist das Einhängen etwas umständlicher, aber man kann sich das ja durch entsprechende Shortcuts auf dem Desktop vereinfachen, wenn man möchte. Bei der Installation aus dem ppa wird ein Ordner /media/MyAndroid angelegt, in den das Gerät durch den Untity-Manager gemountet wird.

Gemountet wird mit

go-mtpfs /media/MyAndroid

Ausgehängt mit

fusermount -u /media/MyAndroid

Ganz wichtig! Das Gerät muss entsperrt sein, ansonsten bricht der Vorgang mit Fehlermeldung ab.

Still got the Blues..

Irgendwie wurde es heute gar nicht hell. Dichter Nebel hüllte die Rhön ein und liess die Welt in wattigem Grauweiß verschwinden. Dazu Dauerregen. Keine Ahnung, ob es allgemein geregnet hat oder mir der Regen gefolgt ist. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, ein Vorteil des Jahreswechsels und nicht unangenehm. Trotzdem bin ich nicht nach Hause gekommen, nichtmal bis Hamburg, da fehlen mir noch um die 40 km.

Google-Now streut dann noch ordentlich Salz in die Wunde..

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Obwohl es eigentlich keinen Grund zur Beschwerde geben sollte, bei den ganzen freien Tagen in den letzten Wochen, schiebe ich doch seit Würzburg einen leichten Blues, denn ab da war mir klar, dass ich es nicht heim schaffen werde. Ob das jemals aufhört?

Ich hab mir den Player heute mit L’Âme Immortelle, Lacrimosa und Samsas Traum bestückt und das schön ausgelebt während ich durch das trübsinnige Wetter gefahren bin.

Die Musik in dem Video stammt vom Album „Fragmente“ von L’Âme Immortelle.

Noch so eine..

..architektonische Meisterleistung. Ich lade Luftfracht in Stuttgart bei Rudolph.

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Die Rampe war ohne Einweiser gar nicht anzufahren, da man über die Straße und den Gehweg um und bei 120º einknicken muß, um nicht an den Pfeilern hängen zu bleiben. Den Pkw kann man dabei nicht sehen, die Pfeiler auch nicht.

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Ist man in der Spur, muss man noch 2-3 mal vor und zurück, um vor der Rampe zu stehen, da man wegen der Mülleimer und dem Pkw nicht weit genug knicken kann.

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Gute 20 Minuten habe ich trotz Einweisung gebraucht.

Der vernarbte Pfeiler spricht Bände davon, dass es nicht nur mir so ging.

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