Archiv von 'November, 2009'

Hatschi!

Ohne *Oink* 😉

sneeze

Aber ist schon was für kleine Dreckschweine..

Gockel-Welle

Ich geb gern noch 3 Einladungen zu Google-Wave ab, wenn sich jemand das anschauen möchte. Kommentar mit gültiger Emailadresse reicht. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst..

Erdbeben in Preetz..

Hier wackeln die Wände. Die Streckensanierung Plön-Kiel geht in die heiße Phase. Unser Haus liegt auf einer Lehmader, die sich auch unter den Bahndamm zieht. Heute war das Geräusch dann irgendwie anders, was uns veranlasst hat, mal nachzuschauen, was die da so machen.



Dieses Gerät ist hier laut und deutlisch zu hören, es dröhnt durch den Fussboden und die Sammeltassen klirren im Schrank. Das nachfolgende hört man auf diese Entfernung (.ca 200m Luftlinie) überhaupt nicht.



Am Preetzer Bahnhof stehen noch eine ganze Reihe Güterwaggons, die Schüttgut-Dinger, mit frischem Schotter. Es wird also wohl mal wieder eine unruhige Nacht..

Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte

Erdbeeren gehören zur Pflanzengattung der Nüsse (wegen der kleinen Gnubbel auf der Erdbeere – der Rest ist Scheinfrucht). Daher gibt es auch Kreuzallergien von Nüssen und Erdbeeren.
Mandeln gehören zur Familie der Pfirsiche.
Tomaten, Gurken und Zitrusfrüchte gehören zur Pflanzengattung Beeren.
Hagebutten enthalten rund fünfundzwanzigmal so viel Vitamin C wie Zitronen oder Orangen. Sogar Erdbeeren enthalten rund 20 % mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte.
Bei der Rapsernte fällt mehr Samen auf den Boden als bei der Aussaat.
Sellerie hat »negative« Kalorien. Es kostet mehr Kalorien, eine Stange Sellerie zu essen, als es eigentlich einbringt.

Shorty

Eine Pizza mit dem Radius z und der Dicke a hat ein Volumen von Pi*z*z*a..

Hehe..

Meez 3D avatar avatars games

Kaum zu glauben, aber Meez macht tatsächlich Spaß..

Willkommen im Kindergarten

So etwas habe ich noch nicht erlebt, mein ganzes Leben lang noch nicht. Sonntag morgen um 4.00 stand ich bei der Abladestelle. Bis ich dann leer war, war es 16.00 durch. Keine Ladestelle, ich sollte dann von einem anderen Fahrer die Ladung übernehmen, weil er erst Montag um 10.00 abgeladen werden sollte und ich ja mangels Schneeketten nicht weiter gen Norden fahren kann.

Also einmal quer durch Oslo und bei Brings umgeladen in meinen Trailer, dann wieder quer zurück. Ich bin gleich nochmal rein und hab gefragt, ob das nicht eventuell doch heute noch entladen werden könne und mit einem Mal war das gar kein Problem mehr. Um 19.00 h bin ich wieder auf meinen Parkplatz gerollt und habe mich leer gemeldet. „Ich hab heute noch nichts, morgen um 9.30 weiß ich mehr“, bekam ich zu hören. „Schön“, dachte ich mir, „bekommste wenigstens ne angenehme Nachtruhezeit rein und kannst auspennen.“ Ich hab meine Kaffeemaschine vorbereitet, den Wecker auf 7.00 gestellt und mich mit einem Film in die Koje gepackt.

Montag morgen dann Kaffee angeworfen, Katzenwäsche am Kanister bei 3° C Außentemperatur und dann bei einem Pott Kaffee gewartet, was da wohl kommen mag.
Zwischendurch noch mit einigen Fahrern von Redline geschnattert, die ich von der Fähre kannte. Es wurde Mittag, noch immer keine Ladung.

Normal bekommt der Disponent gegen 13.30 nochmal einen Schwung Ladungen rein, also habe ich kurz danach mal angerufen, um zu fragen. Kann ja nicht sein, daß man ewig irgendwo herumsteht, so verdient man kein Geld.

Ja, er hätte was, allerdings wären das 25t. Gut, leicht überladen stört mich nicht weiter, ich frage also, ob man dann auf einen 2. CMR fahren kann, damit das Gewicht zumindest auf dem Papier stimmt. Das wäre wohl kein Problem und er käme dann gleich nochmal durch mit der Adresse.

Ich gehe mir noch einen Kaffee holen bei ICA und schwatze nochmal ein bißchen mit einem der Redline-Fahrer. Kaum wieder im Fahrerhaus klingelt das Telefon, auf dem Display wird mir der Junior angezeigt. Ich gehe ran und melde mich. „Wieso lehnst Du Ladung ab?“ Ich dachte, ich höre nicht richtig. Also hab ich ihm das erklärt, was zwischen mir und dem Disponenten abgelaufen ist und mußte mir anhören, ich wäre ein Lügner. Leicht angesäuert starrte ich dann noch eine Weile auf das plötzlich stumme Telefon. Bevor ich es aus der Hand legen konnte, klingelte es erneut, diesmal der Chef dran. Das wäre ja eine bodenlose Frechheit von mir, Ladung abzulehnen und was ich mir denn einbilden würde, ich stünde ja eh nur rum. Das große Geld verdienen wollen, aber nicht dafür arbeiten wollen und noch diverse andere Sachen.
Ich habe versucht, das zu erklären, daß ich eben die Ladung nicht abgelehnt habe und auf die Ladeadresse warte, aber ich kam nicht zu ihm durch. Sein Sohn würde ihn ja niemals anlügen und der Disponent schonmal gar nicht.

Danach stand ich dann noch weitere 3 Stunden da rum, bevor ich eine neue Ladeadresse bekam. Ich habe mich gegenüber dem Disponenten nicht geäußert, wozu auch, wenn eh alles gleich gegen mich ausgelegt und mir fleißig das Wort im Mund herum gedreht wird. Mir steht diese Kinderkacke bis Oberkante Unterlippe und ich hoffe momentan nur noch, daß ich so schnell wie möglich gen Süden disponiert werde, dann kann Cheffe sehen, wie der den Scheiß von A nach B bekommt. Ich könnte wetten, daß ich auch nicht einen Cent für meine Arbeit sehen werde, er lässt sich mit 100%iger Sicherheit etwas einfallen..

Also, Leute, wenn Ihr ein Stellenangebot aus Süsel findet, macht einen großen Bogen darum. ich kann echt niemandem empfehlen, hier anzufangen..

Von Chefzäpfchen und Maulhelden

Es gibt Dinge, die gehen gar nicht und schlagen mir auf den Magen. Vor 2 Tagen sprach mich mein Chef am Telefon an, was ich denn zu jaulen hätte. Ich wusste gar nicht, worauf er hinaus will, wenn es ein Problem gegeben hätte, hätte ich ihn schon direkt angesprochen. Er meinte dann „Was erzählen die mir denn?“, wer „die“ sind, hab ich gar nicht erst nachgefragt. Momentan fahre ich mit dem Junior zusammen auf einer Route, dementprechend rufe ich den Junior an, wenn ich Fragen habe. Auch ein Klönschnack ist dann manchmal drin. Heute morgen habe ich in Padborg leer gemacht, Junior ist schon seit gestern abend hier unten gewesen und wir sind dann einen Kaffee in der OK trinken gegangen. Kleiner Klönschnack und dann kurz getrennte Wege, er zum Trecker, ich auf Toilette.
Ich sollte dann dem Senior noch meine Reifengrößen durchgeben, immerhin ist in Norwegen seit dem 1. Oktober Mitführungspflicht für Schneeketten und ich hab immer noch keine dabei.
Als ich um Juniors Trecker herumkomme, höre ich ihn über Freisprecheinrichtung mit dem Senior telefonieren. Natürlich hat er sofort die Freisprecheinrichtung ausgemacht, als er mich bemerkt hat, aber ich habe trotzdem einiges mitbekommen.
Junior: „Der jault hier nur rum..“ – Senior: „Wieder so einer, der nicht arbeiten will..“ – Junior: „Der will unbedingt Wochenende zuhause haben..“
So etwas kann ich nicht haben, wenn man mich hintenrum in die Pfanne haut. Nebenbei hab ich dann heute mal erfahren, daß bereits 9 Fahrer vor mir auf diesem Trecker gesessen haben in den 2 Jahren, die Senior den schon hat. Wundern tut mich das jetzt allerdings nicht mehr.
*Soifz* Wäre ja auch zu schön gewesen, mal keine Probleme zu haben. Vor allem, wie soll ich mich verhalten, wenn ich das nächste Mal mit dem Senior telefoniere? Gegen seinen Sohn anzustinken wird doch im Leben nix in sonem kleinen Familienbetrieb.
Ich lasse das jetzt mal auf mich zukommen, was anderes bleibt mir ja eh nicht übrig. Mehr als ihm zu sagen, daß alles in Ordnung ist und ich mich schon melde, wenn die Säge klemmt, kann ich halt nicht..

Tulpen aus Amsterdam..*sing*

Noja..nicht ganz.. Rosen aus Aalsmeer. Gestern habe ich in Holland geladen für Norwegen. Bin die Nacht durchgezogen und stehe jetzt kurz hinter Hamburg. Eben Mails checken und in Ruhe nen Kaffee trinken, bevor es weiter geht. Ich soll nach Lorenskog, fahre über Hirtshals in Dänemark mit der Fähre rüber. In 2 Stunden bin ich also wieder raus aus Deutschland.