Archiv der Kategorie 'Dampf'

Captain auf der Brücke!

Heute kam meine lange erwartete Ijoy Captain endlich an. Der erste Eindruck ist gut, passt perfekt in die Hand, angenehm gerundet und ein großer Taster.

 

Mitgeliefert wird ein Adapter, um die Box auch mit 18650ern betreiben zu können, denn sie nimmt normalerweise 20700er..

Meine Ladegeräte sind eigentlich nicht für 20700er vorgesehen, in das I2 passen sie auch nicht rein, allerdings gehen sie gerade eben noch in das I4..

Bis sie voll geladen sind, habe ich erst einmal 2 18650er mit dem Adapter eingelegt.

Die Box sollte auch 32mmVerdampfer ohne großen vorderen Überstand tragen können..

 

Das Display ist übersichtlich, stellt alle wichtigen Parameter dar und ist gut ablesbar.. Der Digiflavor Pharao RTA passt jedenfalls super da drauf..

Ich bin denn erstmal begeistert dampfen..

Ein wenig verrückt: Der In’Sane von Athea

Heute endlich bei mir aufgeschlagen: Der In’Sane von Athea als Klon. Das Original wurde nur in einer Auflage von 25 Stück produziert und kostet über 160$, der Klon schlägt mit 12$ zu Buche.

Im Grunde genommen ist es ein Tankverdampfer für Singlecoil-Betrieb, optisch jedoch ein Dripper, dementsprechend klein ist auch der Tank. Durch die Reduktion der Verdampferkammer ist er sehr intensiv im Geschmack und durch die riesige Airflow von unten an die Coil produziert er für seine Größe ganz schön viel Dampf. Er ist angenehm open draw.

Er kommt in der gewohnten Schraubverpackung von Shenray, irgendwie niedlich in der Größe.

Die Airflowschlitze sind wirklich gewaltig. Im Gegensatz zu einem Dripper ist er allerdings verschraubt, nicht abziehbar.

Die Pfosten haben einen Kranz mit Aussparung, damit ist die Coil schnell unter die Schrauben gespaxt und sitzt bombenfest.

Ein Streifen Watte durch..

Die Watte nach oben ziehen und den Tank darüber in die Aussparung stecken. Danach die Watte so einkürzen, dass sie durch die Schlitze in den Tank gelegt werden kann. Die Coil so ausrichten, das sie mit der Unterkante der Schlitze übereinstimmt.

Ich habe die Watte etwas länger gelassen, sie kann aber im Grunde auch noch wesentlich kürzer geschnitten werden.

Nass machen, Deckel aufsetzen und Tank befüllen..

Topcap aufschrauben, 40W Anfangsleistung einstellen..

Und dampft :).. Total intensiv, angenehm kühler Dampf und saulecker..Nur dauernd leer ;).. Die Gummidichtung oben am Tank wird durch die Topcap zugehalten, der kleckert auch nicht beim hinlegen..

Alles in allem eine tolle Sache..

Steam Tribe STBOX Mini 50W

Die Box gibt es momentan für kleines Geld bei Gearbest.

 

Schnuffig, sehr handlich und liefert auch genug Druck für einen Tröpfler. Leider nicht sehr lange, die Kapazität des eingebauten Akkus beträgt nur 1800 mAh. Ich habe meinen Flash e Vapor darauf gespaxt und betreibe ihn mit moderaten 29W, damit hält sie etwa 4h durch, wenn man nicht dauernuckelt.

 

Die Anzeige ist etwas altmodisch, man ist durch die heute eingesetzten OLED-Displays halt verwöhnt, dennoch auch bei Tageslicht recht gut lesbar. Der Akkustand ist allerdings eher geschätzt, die Anzeige springt schnell von „voll“ auf „3/4“ und kurz nach „1/2“ kommt die Akkuwarnung bereits. Laden dauert etwa 2h an einem USB-Ladegerät.

 

Die Box hat ein hübsches Tribal-Design und liegt trotz der nicht abgerundeten Gehäusekanten gut in der Hand. Mit einem großen Verdampfer ist sie aufgrund des geringen Eigengewichtes etwas kopflastig, man muss also aufpassen.

Bei dem Preis habe ich keine Wunder erwartet, sie tut aber ihren Dienst und somit bin ich ganz zufrieden. Eine unauffällige Ausgehdampfe halt..

 

 

Shenray Genelocity 32,5 mm

Ein Klopper. Definitiv. Auf dem gestackten Congestus sind das fast 2kg Gerät. Der Tank fasst 12ml, geht aber genauso schnell durch, wie der vom kleinen Bruder..

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Die Dochte waren passend abgelängt dabei und kamen auch sofort rein, nachdem ich die Seele gezogen hatte. Durch die fehlenden Dochtwannen muss man viel Watte auf der Base einplanen und längere Zeiten für die Liquidaufnahme einkalkulieren.

Die Wicklung selbst gestaltete sich etwas kompliziert, da der Abstand zwischen den Velocity-Pfosten gut 28mm beträgt. Entweder nimmt man große Keulen oder große Freistrecken in Kauf.

Ich habe es zuerst mit Seilen probiert, das Ergebnis war eher so mittelprächtig bis geschmacklos und hatte aufgrund der weit innen liegenden Keulen einen höllischen Flash. Nichts für mich, bei 0.2 Ohm mit 8V auch viel zu weit von meinem Sweetspot entfernt.

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Der Nachfluss ist andauernd abgerissen, der Weg durch die Watte war wohl einfach zu lang.. Mit 0.4er Kanthal habe ich einen weiteren Versuch gewagt.

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Schon besser, allerdings dauerte es 2 Tankfüllungen, bis der Wattegeschmack nachließ. Inzwischen geht es sehr gut, der Nachfluss stimmt und geschmacklich ist es auch in Ordnung.

Eine vertikale Keule habe ich bis jetzt nicht probiert, das wird sicherlich bei der flachen TopCap auch nicht besonders gut gehen und mit fast 3cm Freistrecke ziemlich instabil sein.

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Ich werde die Tage nochmal eine Z-Coil als spaced Microcoil versuchen und von Aussen bewatteln, so dass die Luft durch die beiden Löcher in der Mitte dann zum Driptip gezogen wird. Aber so wie er jetzt läuft, bin ich eigentlich zufrieden mit ihm.

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Ist schon ein imposantes Gerät. Hier nochmal zum Vergleich neben seinem kleinen Bruder auf der Reuleaux:

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Bevor man ihn wickelt, sollte man nochmal den Sitz des unteren O-Rings am Tank kontrollieren und ob das Glas auch fest sitzt und nicht mitdreht, ansonsten sifft er unten am Glasrand aus. Auch die Feder des Ventils sollte man ein wenig nachziehen, da hat meiner anfangs auch gut gesifft. Und Geduld braucht man, ich war anfangs auch sehr enttäuscht, weil er nicht spielen wollte und bei weitem nicht so schmeckte, wie ich es erwartet habe.. er braucht ein wenig Zeit, bis er sich eingelaufen hat..

Turbo RDA und Twisted Messes

Die beiden habe ich im Flash Sale von Focal für kleines Geld ergattert. Der Turbo kam vorgestern, der Twisted Messes heute hier an.

Der Turbo kommt mit einem Glas-Driptip wie ein Ofenrohr und zusätzlich einem Deckel für normale 510er Driptips, bei dem Luftzug kann ich allerdings nichts damit anfangen.

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Gewickelt habe ich ihn mit dem Edelstahldrahtseil, dass ich auf dem letzten Stammtisch geschenkt bekommen habe.

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Er liegt damit bei 0,17 Ohm und geht ganz gut ab. Die Turbine nervt ein wenig durch ihr Pfeifgeräusch, hält aber den Dampf schön kühl.

Der Twisted Messes war auf jeden Fall interessant für mich, da so viele Dampfer auf ihn schwören.

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Gewickelt ist er mit 0,3 Ohm und geht bei 30W ab wie Schmidts Katze.

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Das war definitiv kein Fehlkauf.

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Genius²-Klon von Shenray

Der Klon kommt in einer Plastikröhre, genau wie das Original. Manchmal in Schwarz, manchmal durchsichtig. Es ist der Verdampfer und ein komplettes Wartungsset enthalten. Die Dochte sind allerdings zu lang, es empfiehlt sich, einen Dremel oder ähnliches zur Hand zu haben, um sie zu kürzen.

sdr

Den Verdampfer habe ich komplett zerlegt im Ultraschallbad gereinigt und die Dochte ausgekocht, um die letzten Maschinenöl-Rückstände zu entfernen. Beim Schneiden der Dochte habe ich diese gleich mit entkernt.

Die Dochte müssen ein wenig in die Wannen ragen, also nicht zu weit einkürzen.

Wer es sich einfach machen will, legt jetzt schon ein Wattepolster in die Wanne. Nur ganz wenig, aber schön fluffig in die Ecken und um die Dochte drücken.

Jetzt kommen die Keulen in den Genius², in diesem Falle 6 Windungen 0.40er Kanthal auf 3,5mm, das ergibt später einen Gesamtwiderstand um und bei 0,45 Ohm.

Glühtest und bewatteln. Die Watte wird dabei von Oben durch die Keule gezogen, die Spitze abgeschnitten und der Überhang in die Wanne gedrückt..

Der Überstand nach oben wird ein wenig eingekürzt und dann links neben der Keule in die Wanne gelegt und an das Polster gedrückt. Die kurze Freistrecke rechts am Minuspol wird auch noch mit einem kleinen Puschel abgedeckt.

Jetzt befüllen wir den Genius² über das Ventil und machen die Watte im Kopf patschnass. Ein bisschen Probefeuer und eventuelle Hotspots an den Keulen durch ausrichten beseitigen, dann die Topcap drauf und andampfen..

Und er funktioniert prima.

Der Klon ist super verarbeitet und 100% kompatibel zum Original. Geschmacklich liegt er meiner Meinung nach ein wenig hinter dem Arnold, das ist aber nicht weiter schlimm. Wenn man jetzt den furchtbaren Durst beiseite lässt, macht er unheimlich Spaß. Nikotin brauche ich im Genius² nicht mehr, da reicht das Gefühl, zu ertrinken.

Der Himan-Tank von Vapesoon

Heute kam der Himan-Tank von Focalecig. Ich fand den totschick, als ich den auf AliExpress beim stöbern gefunden habe und war hocherfreut, das Jieyan es geschafft hat, Focal als Distributor bei Vapesoon unterzubringen. Einzig die RBA fehlt noch, die kommt hoffentlich bald nach.

Geliefert wird er in einer hübschen Schachtel.

sdr

In der Schachtel befindet sich der Verdampfer, ein 0,5 Ohm Coil für konventionelles Dampfen, ein Ersatztank, eine Ersatzdichtung für die Topcap, ein Ersatzdriptip und die Bedienungsanleitung.

 

dav

dav

Im Verdampfer eingesetzt ist ein Ni200-Coil mit 0,15 Ohm für temperaturgeregeltes Dampfen.

Auf der X-Cube II macht er auf jeden Fall eine gute Figur und die Temperaturkontrolle funktioniert einwandfrei.

dav

Die Airflowcontrol an der Base hat riesige Löcher, durch diesen Verdampfer kann man wirklich bequem atmen.

sdr

Zum Befüllen wird die AFC geschlossen, dann die Topcap mitsamt dem Glas-Driptip abgeschraubt und schon kann man aus dem 5-Liter-Kanister in den Tank kippen. Bei dem Durst lohnt das auch ;)..

sdr

Geschmacklich liegt er deutlich vor dem TFV4, was den Durst angeht gleichauf, allerdings sind die Wolken deutlich kleiner, den Himan kann man auch in geschlossenen Räumen dampfen, ohne dass die Sicht weg ist.

Und ich geh nochmal ein paar Tankfüllungen Red Astaire durchziehen jetzt..

 

Ach ja..seit 1 Jahr Nichtraucher..

Das ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen. Am 19.09.2015 war ich 1 Jahr rauchfrei. Meiner Gesundheit hat es definitiv nicht geschadet..

Ei-Stick 40 mit Temperaturkontrolle

Ja, so ein hochmodernes Gerät hat hier heute Einzug gehalten. Die Größe entspricht dem 30er, die Knöpfe sind etwas anders und machen einen wertigeren Eindruck.

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Einen GS-Tank mit 0,15 Ohm Ni-Coils hab ich schon seit einigen Tagen im Schrank liegen gehabt, der wurde jetzt befüllt und aufgeschraubt. Jetzt werde ich das mal ausgiebig testen mit der Temperaturkontrolle..

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Eigenbau-Bottomfeeder

Ich hatte vor einiger Zeit schon angefangen und einen passenden Ausschnitt für den Daumen in ein Kunststoffgehäuse gebohrt. Heute bin ich dazu gekommen, die Box fertig zu bauen.

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Ich habe den Pluspol eines Derringers aufgebohrt und kurz unterhalb des Loches für den Draht einmal quer hindurch, um feeden zu können.

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Als 510er kommt ein billiges Ding von Fasttech zum Einsatz (SKU 2023200), aus dem der Pluspin entfernt und eine dicke Spritzenkanüle eingelegt wurde.

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Den Schalter habe ich aus einem federnden Stück Stahl von einer alten Gartenkralle gebaut. Mit 2 Poppnieten am Plastik befestigt, unten das Pluskabel angelötet und in das Taster-Loch eine größere Poppniete umgedreht hineingelegt. Drück man jetzt auf diese, wird das Stahlstück gegen den 510er Pluspol gepresst und der Verdampfer feuert.

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Mit etwas Schrumpfschlauch habe ich den Durchmesser des Schlauches an die Kanüle angepasst. Dampft gut, schmeckt gut und macht recht nette Wolken.