Wir werden alle steinreich!

Und zwar schon ab Januar des nächsten Jahres, denn die Bundesregierung hat die Spesensätze angepasst. Der reduzierte Spesensatz von 6 € fällt weg, es gibt künftig für einen Tag mit Abwesenheit zwischen 8 und 24 Stunden 12 €.

Die einzigen, die davon wohl profitieren werden, sind die Nahverkehrskutscher, die in den meisten Fällen sowieso keine Spesen vom Arbeitgeber ausgezahlt bekommen und sich diese mit ordentlich Verlust über die Steuer wiederholen müssen. Der Spitzensatz von 24 € für Abwesenheit über 24 Stunden wurde nicht erhöht. Somit wird sich im Fernverkehr nichts ändern.

Gibt es eigentlich irgendwo noch so eine Regierung, die dermassen konsequent an den Bedürfnissen ihrer Bevölkerung vorbei beschliesst?

Die KM-Pauschale für An- und Abfahrt zum, Arbeitsplatz wurde ebenfalls erhöht auf 30 ct/km, wenigstens bleibt da auch für uns Fernverkehrsfahrer etwas hängen, aber nicht alles auf einmal versaufen, ja?

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Danke für den Hinweis, Daniela.


4 Kommentare

  1. Daniela sagt am 14. 12. 2012 um 12:20

    Naja…stinkreich? Ick wees ja nich´! ;-)

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  2. truckstop24.net sagt am 14. 12. 2012 um 13:13

    Nich? Ach Menno, gönnst einem aber och nüscht, wa!? :razz:

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  3. Ralf sagt am 14. 12. 2012 um 18:47

    Das sind keine Spesen, sondern eine Pauschale für Verpflegungsmehraufwand. Und die muss der Arbeitgeber nicht bezahlen, egal ob Nah- oder Fernverkehr [/klugschiss]

    Das wird bei uns noch für Diskussionen und genauere Prüfungen führen. Bisher haben sie ohne zu kontrollieren für jeden Tag bezahlt den ich aufgeschrieben habe. Könnte sein das sich das bald ändert und dann geht das Gerangel um die Ferntouren los. Also in Zukunft besser mit dem Rücken zur Wand bevor man ein Messer rein bekommt.

    actro Antwort vom Dezember 14th, 2012 21:11:

    Jo, so kenne ich das auch. Wobei ja der Sonntag mit zum Montag zählt eigentlich, aber normalerweise wurde das immer so gehandhabt, dass es dafür 6 € gab. Die fallen ja nun jetzt weg, also ist es mehr eine versteckte Kürzung als eine Erhöhung ;).

    Die Herren Politiker wissen scheinbar wirklich nicht, wie das abläuft. Bei den Gehältern heute werden die Spesen doch meistens voll mit in den Haushalt gerechnet, weil es sonst vorn und hinten nicht reicht.

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