Wie Sven schon..

..in seinem Artikel richtig schreibt, stirbt das Transportgewerbe aus. Das Problem ist auch nicht so einfach zu lösen, jedenfalls nicht durch Anhebung der Frachtpreise und Umlage auf den Endverbraucher. In unserer Neo-liberalen Wirtschaftsdemokratur mit beständigem Wachstum regelt der Markt sich, wie Sven ganz richtig feststellte, nur nach unten, aber niemals zum Vorteil der Verbraucher. Gesetzt den Fall, die Frachtpreise werden erhöht, der Endverbraucher zahlt das ohne zu Murren, werden trotzdem die Gehälter nicht steigen, oder der Lohnanstieg von den Preiserhöhungen gefressen, so das der Status Quo sich im Grunde nur verschiebt, aber nicht ändern wird.

Wenn der „Staat“ hier regulierend eingreifen würde, wie es ja früher war, droht die Industrie einfach mit Abwanderung ins Ausland und massivem Arbeitsplatzabbau, den dadurch entstehenden Steuerverlust (Welcher Konzern zahlt eigentlich in Deutschland noch Steuern? Die bekommen doch alles geschenkt.) hätte dann der „Staat“ zu verantworten.

Solange dieses jetzige System weiter besteht, wird sich nichts, rein gar nichts, jemals ändern. Auch ein Neustart würde da keine Abhilfe schaffen. Es muss also ein grundlegendes Umdenken stattfinden, weg vom ewigen Wirtschaftswachstum und Gewinnmaximierung zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung. Die ständige Zunahmeder Verarmung der Arbeitnehmer um einigen egoistischen Arschlöchern die Taschen mit Geld zu füllen, was sie ihr Lebtag nicht mehr ausgeben können, ist ungefähr so sinnvoll wie das Laufen im Hamsterrad.

Hier sind kluge Köpfe gefragt und neue Ideen..


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