Archiv von 'September, 2012'

Die Rache für Faulheit

Da ich momentan krank bin, mein Rücken ist mal wieder eingerastet und ich nicht recht weiß, wie ich sitzen, liegen oder stehen soll, habe ich mir gedacht, ich könnte ja mal zwischendurch meinen Laptop auf den neuesten Stand bringen und Ubuntu aktualisieren. Aus reiner Faulheit habe ich das über Jahre nicht gemacht, ich sah auch keinen Grund, Canonical gefiel mir sowieso nicht, aber meine Distribution ist inzwischen EOL und der neue Kernel interessiert mich auch brennend.

Der Update-Manager zeigt mir kein Update an. Das machte mich etwas stutzig und ich begann, mich über Google schlau zu machen. Soviel Faulheit wird belohnt, ich muss tatsächlich erst einmal auf Natty updaten, bevor ich sauber auf die aktuelle LTS updaten kann. Wie gut, dass ich dafür Zeit habe.

Kleine Querelen wird es wohl trotzdem geben, aber von einem direkten Umstieg von 10.04 auf 12.04 wird an allen Ecken und Enden gewarnt, das wird somit auch sicher begründet sein.

Ich bin dann mal kurz weg..

Und noch ein Spielzeug

Letztes Wochenende habe ich mich über die E-Zigarette belesen. In letzter Zeit sieht man die Dinger in verschiedenen Ausführungen immer öfter bei den Kollegen. Spannend ist das schon, es riecht nicht mehr nach Rauch, befriedigt die Sucht und die Kosten liegen auch weit niedriger als bei normalen Zigaretten. Leider sind die Infos im Netz sehr verwirrend und auch eine Anfrage bei Google+ bracht kein wirkliches Ergebnis. Ich habe also einfach das günstigste Starterset, was ich bekommen konnte, geordert und ein paar passende Cartridges mit Nikotin und „Tabakaroma“.

Für das Starterpaket, bestehend aus 2 automatischen E-Zigaretten, Ladegeräten und 10 Depots, habe ich 7 € bezahlt, die Nikotindepots kamen noch einmal 13 € inkl. Versand.

Der Geschmack ist auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig, das hat wenig mit Tabak zu tun. Meine nächsten Depots werden auf jeden Fall aromatisiert sein und vor allem schwächer. Ich bin ein starker Raucher und habe dementsprechend die stärksten Depots geordert, da reichen mir 4 Züge, um meinen Bedarf zu decken. Zwischendurch habe ich ein 0,0 mg-Depot gedampft. Für mich kam nur dieses System in Frage, die Depots sind wattiert und die Zigaretten handlich und vor allem automatisch, das war mir unterwegs wichtig.

Seit heute Morgen habe ich ganze 2 richtige Zigaretten geraucht, ansonsten nur an der elektrischen gezogen. Über die Funktionsweise findet sich genug im Internet, darauf will ich hier nicht weiter eingehen. Mir ist auch klar, dass Nikotinsucht ungesund ist, mit den Elektrodingern atme ich aber zumindest nicht mehr etliche gefährliche Substanzen ein, die als Aromastoffe oder bei der Tabakverarbeitung eingesetzt werden.

Die genauen Kosten habe ich jetzt noch nicht im Blick, die Verdampfer halten nicht ewig und auch der Akku wird sicher irgendwann müde, aber es liegt alleine heute schon weit unter den Kosten normaler Zigaretten. Und wenn es mir hilft, vom Rauchen los zu kommen, hat es sich allemal gelohnt.

Erstmal Schluss mit Bäume töten

Ich habe mir einen Ebook-Reader gegönnt. Lange spielte ich mit dem Gedanken, mir ein Kindle zuzulegen, weil mich das Schriftbild überzeugte und ich eh einen Account bei Amazon habe, über den ich schon einige Bücher für den Android-Kindlereader herunter geladen habe. Hätte ich nicht letzten Sonntag meinen Pyrus geordert, wäre es jetzt wohl auch ein Kindle geworden, nachdem Amazon den Preis auf 79 € gesenkt hat. 99 € oder gar 129 € hätte ich nicht ausgegeben. Der Pyrus kostet bei Netto 69 € und ist sein Geld wert.

Er stellt die Bücher auf E-Paper dar, die Größe ist die gleiche wie beim Kindle. Die Abbildung auf der Verpackung zeigt den Reader in Originalgröße.

Er ist leicht gummiert und liegt gut in der Hand, die Tasten sind leichtgängig und haben einen angenehmen Druckpunkt.

Auf der Unterseite befindet sich ein Schacht für MicroSD-Karten, so dass man nicht gezwungen ist, den Reader über USB zu bestücken.

Das Menü ist übersichtlich und selbsterklärend.

Der Reader kennt viele Formate, die wichtigsten für mich sind dabei epub und PDF. PDF lässt sich in Fließtext umwandeln, den der Reader dann selbst formatiert und ist so hervorragend lesbar. Auch DRM-geschützte Ebooks lassen sich lesen und auf den Reader bringen, die Software ist direkt im Gerät hinterlegt und kann unter Windows von dort installiert werden, wenn er per USB angeschlossen wird. Unter Linux meldet er sich als externes Laufwerk an und ermöglicht auch das Anlegen einer Ordnerstruktur.
DRM wird durch Adobe realisiert, nach der Anmeldung dort bekommt man eine ID, mit der man geschützte Ebooks kaufen kann.

Für mich eine gute Möglichkeit, kiloweise toten Baum im Fahrerhaus einzusparen, denn man liest doch sehr viel während der Wartezeiten in den Terminals oder beim Kunden.

Rammdösig

Werde ich diese Woche gerade so langsam aber sicher. Und die Woche hat ja noch gar nicht richtig angefangen.

Ich fahre Umfuhren vom Bukai zu HCS. 7km hin, 10 zurück. Jedesmal anstellen, 8 Twistlocks bedienen, 2 Container 3mal auf und zumachen, und dann von vorn. Je nach Verkehr zwischen 1.00 und 2.30 pro Rundlauf. Morgens und Abends schafft man gut was weg, Mittags steht man im Bukai, weil der Zoll in Waltershof nicht schnell genug abfertigt und der Rückstau bis ins Terminal reicht. Bei meinem Glück geht das die nächsten Tage noch so weiter, insgesamt sind das 320 Container. Dann bin ich reif für die Anstalt..