Köpfe mit Nägeln..

..oder so ähnlich. Ich habs gemacht. Heute Morgen auf dem Platz mündlich gekündigt, die schriftliche bekommt Cheffe heute Abend in Hamburg in die Hand gedrückt, wenn ich mich auf dem Messeparkplatz für mein nicht vorhandenes Wochenende einrichte.

Nicht, dass mir die Arbeit bei Uwe keinen Spaß gemacht hätte. Die Kollegen sind nett und immer hilfsbereit, Uwe ist eine Seele von Chef, aber es passte halt irgendwie die ganze Zeit nicht richtig. Einige meiner Kollegen haben schon beiläufig mal fallen lassen, dass Uwe und Familie nicht unter einen Hut gehen. Was mich am meisten gestört hat, ist dieses unkalkulierbare, was die Wochenenden angeht. Im Grunde darf man sich da das ganze Jahr nichts vornehmen, weil man nichts planen kann.

Nun soll das Geschichte sein, ich habe zum 30.11. gekündigt und darum gebeten, mir meinen Urlaub und den immer noch offenen Wochenendausgleich zum Ablauf zu gewähren, so bekomme ich noch mindestens eine Woche Urlaub, bevor ich mich in das nächste Abenteuer stürze.

Lieber so ein Ende, als noch wochen- und monatelang Bauchweh zu haben, weil man sich dauernd ärgert..


9 Kommentare

  1. SpaceFalcon sagt am 05. 11. 2011 um 16:13

    Ehrlich gesagt habe ich mich ohnehin gefragt, warum Du Dir diesen Stress freiwillig antust bzw. angetan hast.

    Ein Schrecken mit Ende ist dem Ende ohne Schrecken vorzuziehen, von daher…

    Wird schon werden!

    Kommentar

  2. truckstop24.net sagt am 05. 11. 2011 um 16:40

    Auch wenn es eigentlich ein eher unschöner Augenblick ist (ich rede da aus eigener Erfahrung), beglückwünsche ich Dich trotzdem zu dieser Entscheidung.

    Es ist schwer, in der heutigen Zeit eine Firma zu finden, in welcher wirklich alles passt, und auch wenn der Job ab und zu mal Spaß macht, darf der Stress und Ärger nicht überwiegen – was dabei herauskommt, kennst Du ja bereits.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Deine nächste Firma die ist, in welcher Du Dich wohl fühlst.

    actro Antwort vom November 5th, 2011 17:59:

    Danke. Ich halte Dich auf dem Laufenden 😉

    Kommentar

  3. Micha sagt am 05. 11. 2011 um 17:39

    Wie lang warst du denn jetzt da beschäftigt?

    Ein Neustart ist immer eine Chance! Und ich bin der Meinung, das man auf klare körperliche Reaktionen immer hören sollte!

    Viel Glück und Respekt zu dem Mut der mit solchen Entscheidungen immer einher geht!

    actro Antwort vom November 5th, 2011 17:59:

    Gottseidank noch keine 6 Monate, so dass ich mit 14 Tagen Frist raus komme. Ich hatte schon Befürchtungen bei dem Vorstellungsgespräch und habe explizit kommuniziert, was ich nicht will. Und genau das ist eingetreten, trotz gegenteiliger Zusage.

    Ansonsten kann ich die Firma allerdings nur empfehlen. Wenn man Junggeselle ist, ist das ein Superjob, interessant, abwechslungsreich und man kommt viel herum, noch dazu mit anständiger Vergütung..

    Kommentar

  4. Sven sagt am 05. 11. 2011 um 18:33

    Ja, mach das. 😉
    Aber: eine anständige Vergütung ist zwar wünschenswert, aber nicht Ausgleich für alles! Denk dran, die eigene Gesundheit steht über alles, denn nur mit dieser kannst Du Deinen Lebensunterhalt auch im Alter bestreiten. 😉

    actro Antwort vom November 5th, 2011 18:40:

    Jau..das ist mir schon klar..

    (Wenn ich mal alt bin, werde ich nur nörgeln 😀 ..)

    Kommentar

  5. maik sagt am 06. 11. 2011 um 13:07

    Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Diesen Schritt zu gehen fällt schwer. Umso mehr habe ich Respekt davor.

    Kommentar

  6. Matthias K sagt am 07. 11. 2011 um 13:40

    Sicherlich kein einfacher Schritt, aber wenn man Familie hat, irgendwie verständlich, auch wenn die Arbeit interessant ist. Drücke dir die Daumen, dass du schnell wieder etwas findest!

    Kommentar

Kommentare sind nicht erlaubt.