Nicht im Sinne des Fahrers

Kann es gar nicht sein. Durch eine Tagesbaustelle bei Böblingen und die verfluchten Lemminge hilflosen PKW-Fahrer, die mal wieder nicht mit dem Reißverschluss klar kamen, fehlen mir nach 10 Stunden Fahrt 33 Kilometer bis zum Kunden. Statt jetzt also mit Dusche, Toilette und vor allem mit Ruhe zu stehen, habe ich einen lauten Parkplatz ohne alles, der noch dazu wie Laternenpfahl ganz unten stinkt und darf mich von jedem Kollegen, der hier durch ballert, schütteln lassen.

Ansonsten bin ich noch topfit und ausgeruht, die 25 Minuten könnte ich theoretisch locker auf einer Arschbacke absitzen.. Aber ich darf ja nicht.. Ob ich morgen früh so ausgeruht bin, wage ich mal zu bezweifeln, aber dann habe ich meine 11 Stunden Pause drauf und bin für das Gesetz ausgeruht. Die Sozialvorschriften sind sowas von unflexibel, es ist zum Kotzen..


Ein Kommentar

  1. maik sagt am 31. 10. 2011 um 09:48

    Unflexibel ja. Aber irgendwo muss der Gesetzgeber eine Grenze ziehen. Mir passt es auch nicht, mein angestrebtes Ziel nicht erreichen zu können, weil die Fahrzeit nicht ausreicht. Aber was will man machen. Zur Not hilft noch immer ein Ausdruck. Nach dem Motto: “ Sorry. Keinen Parkplatz gefunden!“. Nur sollte man dann wirklich nach spätestens 30 Minuten stehen bleiben.

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