Ich hab noch..

..einen weiteren Tag Bootstransporte gewonnen :D.

Ganz ernsthaft, Rügen war schlimm. Die Kurven so eng, dass ich über beide Spuren ausholen musste, überall Bäume, teilweise hingen Äste so niedrig, dass es nur im Schrittempo darunter herging und viel Platz zum Ausweichen gab es auch nicht, es stehen ja auf beiden Seiten der Strasse Leitplanken, damit die Touristen die Bäume nicht beschädigen..
Mit der Polizei vorweg war das um 2.00 h nachts kein Problem, die letzte Kurve allerdings hatte es in sich: Verkehrsberuhigung, 1,5 Fahrspuren und überall Laternen. Ich konnte quasi direkt bis unter den Kran fahren und sogar einigermaßen auspennen.

Landschaftlich ist die Insel wunderschön und durch die neue Rügenbrücke mit 3 Fahrspuren auch wohl endlich staufrei erreichbar. Der alte Damm läuft parallel und wird gerade saniert.







Von Oben eröffnet sich ein wunderschöner Ausblick über Stralsund, die Rampe zur Brücke beginnt quasi mitten in der Stadt. Die Steigungen sind allerdings nicht ohne, mit 40t quälen sich die LKW ganz schön da hoch.

Der Bursche hier fuhr die ganze Zeit vor mir und bog dann ab in die Stadt:

Weiter ging es dann über die B105 und Treckerwegen 3. Ordnung quer durch Noch-Vor-Polen nach Barth, wo ich ein Motorboot für Flensburg geladen habe. Naja, mehr ein morsches Stück Treibholz. Der Dampfer war total weich, sowohl im Rumpf als auch an Deck. Todesängste habe ich da ausgestanden, das Deck bog sich unter dem Gewicht einer so fetten Landratte wie mir ordentlich durch.
Beim Zurren über die Klampen lösten diese sich mitsamt Schrauben und einige sogar mit dem Schiffsparkett komplett ab, die Gurte waren also nur so fest gezogen, dass sie straff waren.
In Flensburg ging das Boot dann ins Wasser und ich habe an der gleichen Stelle ein Segelboot für Hamburg geladen. Diesmal komplett mit Kiel und Mast.




Das Boot ruht auf dem Kiel, gestützt durch 6 Stützen und ist diagonal Direktgezurrt. Der Mast liegt in einer speziellen Aufnahme an der linken Seite der Kesselbrücke und ragt vorne bis in den Schwenkbereich, hinten schließt er mit dem Auflieger ab. Er ist durch 3 Gurte gegen das Herabfallen gesichert.



Von drinnen sieht das dann so aus:

Mit dieser geringen Überbreite fahre ich ohne Begleitung nach Hamburg, allerdings erst um 19.00 h mit dem Ende der Sperrzeit, dort werde ich dann morgen früh abgeladen und wir sehen weiter.


6 Kommentare

  1. Melanie sagt am 07. 09. 2011 um 15:39

    Allseits Gute Fahrt. Und die Bilder sind wirklich schön.

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  2. Lobo sagt am 07. 09. 2011 um 23:20

    du warst das hoffe ich nicht der den HH Elbtunnel auf 4,58 m mit dem Boot anheben wollte und den sie erst 20 km dahinter gestoppt hatten ^^

    schönes Gespann

    actro Antwort vom September 7th, 2011 23:24:

    Hihihi..Nein. Das war auch keiner von uns..

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  3. maik sagt am 08. 09. 2011 um 00:04

    Wie kam der eigentlich in den Tunnel? Ich denke, die Höhenkontrolle schlägt vorher an.

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  4. actro sagt am 08. 09. 2011 um 00:55

    Das weiß keiner so genau. Die Kontrolle ist ziemlich flink, aber scheint ihn ja auch nicht gestört zu haben, dass hinter ihm alles stehenblieb..

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  5. Lobo sagt am 08. 09. 2011 um 20:33

    aber meinen Respeckt hat er für die Nummer , lol

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