Existenzbedrohend

Durch die Regenfälle am Wochenende ist in Gelting an der Ostsee Landunter. Eine durch den Ort laufende Au kann das Wasser nicht mehr abführen und die Feuerwehren kamen nicht gegen das durch den Dauerregen nachströmende Wasser gegenan. Mehr dazu bei r.sh. Der Pegel sinkt nur sehr langsam, die Wehren hoffen, jetzt endlich mit dem Auspumpen der Keller beginnen zu können. Es sind Feuerwehr und THW im Einsatz, aus den benachbarte Landkreisen wurden Hochleistungspumpen angefordert und eingesetzt. Sorge macht den Helfern vor allem das Wetter, es ist weiterhin Starkregen angesagt und zusätzlich könnte noch Wasser aus den höher gelegenen Gebieten nachströmen.

Besonders schlimm ist die Situation, weil die Einwohner in einem Risikogebiet leben und dementsprechende Versicherungen eine Ausschlußklausel für Elementarschäden beinhalten. Viele Familien stehen vor dem Nichts, die Situation ist wirklich existenzbedrohend.
Heute hat r.sh in den Nachrichten um Sachspenden gebeten, ich denke aber, auch Geldspenden sind gerne gesehen. Wer Möbel oder andere Sachspenden geben möchte, sollte sich mit r.sh in Verbindung setzen, wie ich Carsten Köthe kenne, wird er bestimmt den Transport in den nächsten Tagen organisieren..

Was mich an dieser traurigen Geschichte persönlich am meisten stört, ist das Verhalten der Versicherungen und der Landesregierung im Moment. Für alles mögliche ist Geld da, Tsuninami-Hilfe, Fukushima, Bankenrettung, etc., doch der Topf für existenzbedrohende Notlagen im Innenministerium ist nur schwach gefüllt und bis heute hat sich die Landesregierung dem Bürgermeister von Gelting gegenüber noch nicht geäußert, in welcher Form sie Hilfe leisten wird.

Also, liebe Leser, fragt bei r.sh nach, was gebraucht wird und spendet, wenn ihr könnt. Die Menschen in Gelting brauchen unsere Unterstützung.


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