Archiv von 'August, 2011'

Immer Ärger mit MEDION

Seit einiger Zeit haben die es so umgestellt, dass sich die Internet-Flatrate automatisch löscht, wenn nicht mehr entsprechend Guthaben auf der Karte ist. Früher blieb sie bestehen und man konnte bequem nachbuchen. Unter Linux funktioniert natürlich auch die tolle Software nicht, so dass man gezwungen ist, sich durch dieses Sprachcomputer-Gewurstel zu pfriemeln. Vergisst man das, setzt man innerhalb eines Tages 15 Euro in den Sand, weil man zum wesentlich teureren Datentarif abgerechnet wird. Das ist mir jetzt schon 2mal passiert, weil ich ein paar Stunden zu spät aufgeladen habe.
Wird dringend Zeit für eine Alternative..
Da unsere Handyverträge eh aufgelöst wurden und wir neu abschliessen mussten, werde ich wohl jetzt direkt zu E-Plus wechseln und für 5GB Volumen 20 Euro im Monat zahlen, aber mit Festvertrag. MEDION nimmt über Aldi-Talk 14,95 für 1 GB Volumen Prepaid in 30 Tagen, aber bei dem Ärger lohnt es sich für mich nicht mehr..

Der Lagermeister..

..des Baumarktes in Monheim war ein ganz klein wenig angefressen heute morgen. Könnte daran gelegen haben, dass sein ohnehin zu kleines Lager mitten im Hochsommer durch gute 80t Streusalz und 1800 Schneeschieber blockiert ist ;).
Andererseits gibt es ja aber auch schon Lebkuchen im Sektor, wie ich gestern im Radio gehört habe..

Einige Bilder aus Schweden

Die Europastraßen sind größtenteils 3spurig wechselseitig ausgeführt, oder halt 2spurig mit breitem Mehrzweckstreifen, so dass ein gefahrloses Überholen bequem möglich ist..

Dadurch lassen sich auch Fernzüge der Kategorie II völlig problemlos überholen, selbst die Kategorie III, die gerade getestet wird (90t Gesamtgewicht auf 13 Achsen) stellt kein wirkliches Verkehrshindernis dar.

Durch das Tempolimit von maximal 100 km/h auf Europastraßen und 110/120 km/h auf Autobahnen wird eh nicht so viel überholt, die geringere Verkehrsdichte im ländlichen Bereich tut dann noch ein Übriges zu dem ruhigen Verkehrsfluss. Es ist auf jeden Fall ein sehr angenehmes, entspanntes Fahren dort oben.

Alle paar Kilometer kommt eine Rastanlage, überwiegend mit jeweils 1-2 einheimischen Restaurants und einem Vertreter beider großen amerikanischen Ketten ausgestattet. Bei dieser heimischen Burgerbude soll allerdings der Name Programm sein, sagen die Kollegen :mrgreen:.

Die schwedischen „Bundes“straßen sehen aus wie unsere, meist ist dort allerdings Tempolimit 90 km/h vorgegeben, was auch wieder zu wenig Überholvorgängen führt, LKW fahren dort ja überall 85-90 km/h.

Nächste Stufe ist dann die Landstraße, schon ein wenig enger, aber immer noch Tempolimit 90 km/h, stellenweise 80 km/h bei lockerer Bebauung und in den Ortschaften wird generell auf 70 km/h, im Bereich von Schulen oder Einkaufszentren dann je nach Bedarf auf 50-30 km/h gedrosselt. Bodenwellen halten sich gottseidank in Grenzen..

Praktisch finde ich, dass überall die Speisekarte angeschlagen ist. Vom Elch über Wildschwein bis zu Rotwild ist eine angenehme Auswahl gegeben. Zumindest lässt das, was so am Straßenrand liegt, einem oft das Wasser im Mund zusammenlaufen, im Gedenken an ein zünftiges „roadkill barbecue“ ;).

Das nächste Bild war nicht einfach hinzubekommen, ich habe etliche Versuche gebraucht, mit 90 km/h ist die Handycam einfach zu träge und ich kann ja schlecht zum stehenden Hinderniss werden, nur um ein Foto zu machen. Diese „single-track-roads“ entsprechen unseren Kreisstraßen und gehen überall von den Europastraßen und Landstraßen ab. Im Gegensatz zu meiner Nachbarin habe ich da allerdings wenig Vergnügen dran, das mag vielleicht daran liegen, dass ich mit dem 40tonner da rein muss und sie mit ihrer Enduro eventuell doch ein kleines bisschen wendiger ist ;).

Dieses Bild zeigt die Asylantenschleuse am Fähranleger. Bei der Durchfahrt wird der Auflieger durchleuchtet, ob sich nicht Illegale darauf versteckt haben. Ich habe es schon erlebt, als ich mit der Spätfähre oben ankam, dass ich ne geschlagene Stunde dort vor der Schranke stand, weil vorne in der Schlange einer vom Trailer gehüpft ist und Zoll nebst Politi einen Aufstand machten..

Deutlich zu sehen, die Hornantenne..

Dieser „Korkenzieherturm“ steht gegenüber vom Anleger im Hafen von Malmö.

Mit solchen Schiffen werden Neuwagen in alle Welt verschifft. Auf der Kaje gegenüber stehen 1000ende Volvos und Saab und warten auf die Verschiffung. Die Form dieser Dampfer mutet etwas seltsam an, macht aber durchaus Sinn bei solcher Ladung.

Diesmal hatte ich das Glück und konnte tagsüber bei gutem Wetter nach Deutschland einschiffen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um die große Brücke zu fotografieren.



Wirklich ein beachtliches Bauwerk.

Es gibt einen guten Grund, an Bord das Handy aus zu machen. Nicht nur, dass ständig SMS reinkommen, wenn man das Netz von Schweden auf Dänemark und dann auf das Bordnetz wechselt (bei Außenkabine), auch Anrufe an Bord haben durchaus ihren Preis, wie man dem Aufkleber an der Badezimmertür entnehmen kann:

Als wir in Travemünde einliefen war übrigens echtes Mistwetter. Der Dampfer fuhr langsam, um nicht mitten in das gerade durchziehende Gewitter zu geraten..

Ausnahmsweise..

..brauchte ich heute mal gar kein schlechtes Karma, um die Tour voll zu verreißen ;). War um kurz nach 10.00 h leer in Leer und sollte eine Zwischentour von da aus machen. Ladestelle quasi genau gegenüber. 14.30 h war ich dann beladen, 3 Ladestellen in 2 Werken, jedesmal anstehen, jedesmal nur 1 Stapler. Man konnte förmlich hören, wie meinem Disponenten in Trelleborg am Telefon die Gesichtszüge entgleisten :mrgreen:. Nun stehe ich in Monheim a.R. bei Hellweg mit einer ganz dringlichen Ladung Streusalz und die Warenannahme macht morgen früh um 8.00 h auf..

Eigentlich wollte ich..

..heute den nächsten Artikel über Schweden veröffentlichen. Dummerweise hab ich aber meinen Blauzahn-Dongle nicht mit und ohne Bilder ist das irgendwie schlecht. Muss ich also am Wochenende nachholen, wenn ich denn die Zeit finde zwischen Trecker basteln/putzen und Schulung.
Momentan habe ich ein ziemliches Pfeifen im Ohr, ich stehe an der Grenze zu Holland im Unwetter und der Blitz hat das Toilettenhäuschen auf dem Rastplatz voll erwischt, das in etwa 200m Entfernung steht. Licht ist aus da drin, die Laternen auf der Anlage auch alle, das hat wohl irgendwo etwas zerfetzt..
Hoffentlich kühlt es sich wenigstens etwas ab, diese schwülen 28°C sind irgendwie nicht gerade ideal zum schlafen geeignet..

Alles wird gut

Ich hatte gestern ein klärendes Gespräch. Am Wochenende werde ich mich denn nun endgültig hier im Volvo einrichten. Samstag ist Schulung nach BKFQR, das muss ich noch irgendwie mit der Dispo hinbekommen und am Sonntag werde ich ich dann um den Trecker kümmern.
Bis auf die Schulter gehts mir nun wieder gut :).

Momentan läuft irgendwie..

..alles shice..

Seit Wochen bin ich gesundheitlich angeschlagen, ich tippe mal auf den Daimler als Ursache. Ich habe Schmerzen in der Schulter und ein seltsames Gefühl den linken Arm hinunter, wird wohl vom Nacken verursacht und strahlt in den Arm aus. Das ist so ein Schmerz, als wenn das Gelenk mal knacken müsste, aber nicht tut.. Auf jeden Fall total nervig und ich habe noch kein passendes Mittel dagegen gefunden..

Zum anderen werde ich einfach nicht glücklich mit meinem neuen Job. Inzwischen sitze ich ja nicht mehr auf dem Leihtrecker, sondern in einem Volvo. Über 700.000 km runter, 5 Jahre alt, voller Scharten, Narben, Funktionsstörungen und total verwohnt. Drinnen sieht er eher aus, als wenn er 15 Jahre alt wäre. Dreckig, fleckig, der Himmel dermassen mit Nikotin bedeckt, die ursprüngliche Farbe lässt sich nur erahnen. Die Elektrik ist ziemlich marode, angefangen bei nicht funktionierenden Bordsteckdosen bis hin zu einem Tankgeber, der 12h braucht, um den tatsächlichen Stand anzuzeigen. Morgens starte ich die Gurke auf Reserve, abends hab ich dann noch 550 Liter im Tank. Wirklich gut fühlt man sich damit nicht.
Als ich den Volvo übernommen habe, habe ich gefragt, wie häuslich ich mich einrichten könne und bekam als Antwort „für die nächsten 2-3 Wochen bestimmt..“, also habe ich letztes Wochenende nochmal mein Gelumpe weiter reduziert und etliches wieder zu hause verstaut. Ich lebe also wie ein Zigeuner, habe nur noch das mit, was ich tragen kann, wobei ich eigentlich schon Wert auf ein wenig Komfort lege, ich bin ja nicht mehr der Jüngste..

Die Disposition lässt immer noch sehr zu wünschen übrig, man lässt mich häufig einfach in der Luft hängen, von den unnötigen Standzeiten durch bekloppt gebuchte Fähren will ich mal gar nicht reden. Für Schichtzeiten interessiert sich da oben keine Sau, es wird immer nur nach der Fahrtzeit gefragt und dann gestaunt, dass ich zwischendurch Pausen oder sogar eine Nachtruhe eingelegt habe. Mir ist das relativ schnurz, ich werde mir jedenfalls nicht deswegen meine Fahrerkarte/die Diagrammscheibe versauen, weil da im Büro keiner nachdenkt oder ein wenig vorausschauend plant.

Heute ist der 15., mein Konto ist tiefrot, der Geldfluss ist irgendwie auch sehr schleppend. Einen Abschlag gab es zum 1., der Löwenanteil meines Gehaltes vom letzten Monat und die Spesen sind noch offen. Rechnungen sind rückläufig, meine Telefonrechnung wird der blanke Horror, ich habe kein Firmentelefon, muss alles über mein privates Handy abwickeln.

Meine Papiere von der letzten Firma habe ich auch noch nicht vollständig zurück, da renne ich auch noch hinterher, bis jetzt mit mäßigem Erfolg..

Irgendwie entwickelt es sich gerade gar nicht so, wie ich es gerne hätte..

Ich habe übrigends..

..den Sommer gefunden. Der macht Ferien an der schwedischen Ostsee in Halmstad..