Coils

Gestern habe ich um 20.00 h abgebrochen, da meine Schichtzeit trotz Verlängerung auf 15 h um war und der Kran in der Verladung andauernd ausfiel. Ich habe 9 h Ruhezeit im Werk eingelegt und heute Morgen um 5.00 h dann weiter gemacht. War viel angenehmer, da ich der erste war 😉 .






In einer riesigen Halle bei Thyssen-Krupp lagern Coils, bis zu 26t Gewicht bringt so ein Röllchen Stahl auf die Waage. Geladen wird von Oben mit Portalkränen, die einen Greifer haben, der in das Mittelloch der Coils greift. Entweder werden die Rollen auf Holzböcke oder in Auflieger mit speziellen Coilmulden gestellt, so wie ich einen hinter habe.

So sieht das Ganze dann auf dem Trailer aus. Hier liegen 2 Coils à 11t in der Mulde, getrennt durch eine Abdeckung auf 40cm, damit später der Greifer bei Volvo in Olofström die Rollen einzeln nehmen kann. Gesichert ist mit 2 12t-Ketten durch die Mittellöcher nach unten gezurrt und jeweils ein 5t-Gurt mit Langhebelratsche über ein Coil. Zusätzlich sind 2 Steckrungen vor den beiden eingesteckt und sie liegen auf Antirutschmatten.
In diesem Fall habe ich sie ein wenig weiter nach vorne nehmen müssen, da ich gleich noch 14 Paletten für Boras dazu laden muss.


6 Kommentare

  1. Flamebeard sagt am 15. 07. 2011 um 10:49

    Also ich find’s Klasse, auch mal zu sehen und gesagt zu bekommen, wie so eine Ladung gesichert wird. Da kann ich gleich viel ruhiger schlafen und muss nicht immer an die Erzählungen des Bekannten vom Zoll denken, der gerne von „grobem Schüttgut in 40t-Containern“ erzählt, wenn’s um (mal wieder) nicht gesicherte Ladung geht…

    Aber ich bin froh, das es jemanden gibt, der diese Arbeit (Waren durch die Gegend fahren) macht. Ich selber würde mich das nicht trauen, auch wenn es mit der Erfahrung sicherlich leichter von der Hand geht und man sich nicht mehr so sehr nen Kopf darum macht…

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  2. highwayfloh sagt am 15. 07. 2011 um 14:17

    So wie beschrieben, vorbildliche Ladungssicherung, aber wenn die Teile schon in einer speziellen Coil-Mulde liegen und nach hinten und vorne mittels Steck-Rungen gesichert sind, dazu die Ketten und der Gurt, dann denke ich, dass man sich die Anti-Rutsch-Matten durchaus sparen kann… .

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  3. highwayfloh sagt am 15. 07. 2011 um 14:21

    Nachtrag für alle „Nicht-LKW-Fahrer“:

    als ich mit dem Beruf angefangen habe, war es durchaus üblich, solche Coils einfach in die Mulde zu laden, ohne jegliche zusätzliche Sicherung…

    … frei nach dem Motto: „Wo will das Teil denn hin? Hat ja kein Geld…“

    Von Papierrollen die hochkant auf nen planen Auflieger-Boden gestellt wurden (2-fach) und ohne jegliche Sicherung über 1000 km und mehr transportiert wurden, mal ganz zu schweigen… .

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  4. highwayfloh sagt am 15. 07. 2011 um 14:24

    @actros:

    aber die 14 Palletten dürfen dann icht mehr viel wiegen… nur so nebenbei…

    aber Du weisst ja:

    „Überladung haben wir nicht in unserer Klitsche…

    die geht erst ab 55 t GG los … 😉

    actro Antwort vom Juli 15th, 2011 21:18:

    Die 14 Paletten wiegen genau 2.100 kg 😉 Das passt schon..

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  5. highwayfloh sagt am 17. 07. 2011 um 18:04

    @actro:

    dann gehts ja noch, wenn die insgesamt nur 2.100 kg wiegen …

    Ich bin davon ausgegangen, dass eine Palette dieses Gewicht mindestens hat.

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