Aus der Not..

..eine Tugend machen, heißt die Devise. Gute Fahrer mit CE/C1E werden langsam selten und es fehlt an Nachwuchs..

Eine 2-Achs-Mini-Maschine mit 1-Achs-Chassis mit , denke ich mal, 12t zGG. Das reicht zum Leercontainer rumschubsen locker aus und man müsste wohl ohne CE/C1E auskommen.

Sicherlich preiswerter als ein großer Zug im Nahverkehr, allerdings etwas unflexibler, man kann ja nicht schwer laden. Für Containerumfuhren zwischen den Depots reichts aber dicke. Ich hoffe nur, dass da nicht ein neues Niedriglohnsegment für die Fahrer aufgemacht wird..


6 Kommentare

  1. Tobias (Der Dicke von Nebenan) sagt am 24. 05. 2011 um 19:23

    Naja zumindest der C1E sollte da auf jedenfall fällig sein, ansonsten heißts bei der Zugmaschine mit 7,5T und max. 750 Kilo anhängelast ist Feierabend…

    Und auch hier darf die Zugmaschine max. 7,5Tonnen haben, und wie du schon schriebst das gespann nicht mehr als 12 Tonnen Gesamtgewicht (zulässig) haben.

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  2. Straßenpiratin sagt am 24. 05. 2011 um 19:24

    Gottseidank hab ich meinen CE in der Tasche 😀 sieht ja komisch aus das gefährt.

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  3. Kümmel sagt am 25. 05. 2011 um 00:13

    Äh für was soll das denn eine Lösung sein? Mit einem B kommt man heute nicht weit und ein alter 3er entspricht auch quasi nur einem C1.
    B: 3,5t + 0,75t
    BE: 3,5t + x
    C1: 7,5t + 0,75t
    C1E: 7,5t + x; ges7,5t + 0,75t
    CE: >7,5t + x

    Welcher Nachwuchs macht eigentlich „nur“ C1/C1E? Mir waren die 3,5t des B zu wenig und habe gleich noch C/CE gemacht.

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  4. anonym sagt am 25. 05. 2011 um 08:07

    BE is auf 3,5t Zugfahrzeug und 5,25t anhänger limitiert. das würde bei dem minisattel 8,75t zGG ausmachen.

    BE is auch nich soo viel teurer, wenn man ihn gleich macht… Von daher möglicherweise ne alternative.

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  5. Deneriel sagt am 26. 05. 2011 um 01:24

    wie „anonym“ schon schrieb: Das issn Minisattel.

    Allerdings: BE hat kein explizites Limit für den Anhänger. Das Zugfahrzeug darf maximal 3,5t zulässiges Gesamtgewicht haben. Der Anhänger so viel wie das Zugfahrzeug ziehen darf.

    Die Regelung mit der 1,5fachen Anhängelast habe ich seinerzeit mal nachgelesen, und siehe da: Die bezieht sich auf Gliederzüge und gilt _nicht_ für Sattelauflieger! Die sind durch Maximalgewichte gedeckelt, da kommt man aber mit einem Minisattel nicht dran.

    Ab einem gewissen Gewicht muß eine Dauerbremse vorhanden sein: Bei Zugfahrzeugen über 9t (nein, hat ja nur 3.5t) und Anhängern mit zGG-Aufliegelast>=9t (Siehe §41 Abs. 15 StVZO). das dürfte dann schätzungsweise bei so etwa 10-11t Aufliegergewicht der Fall sein.

    Es gibt dann noch ein paar Sachen, z.b. daß 25% des zGG des Zuges im Grenzüberschreitenden Verkehr auf der Antriebsachse liegen müssen – dabei wird aber nicht vom zGG gesprochen und dürfte damit auch auf die ganz normalen Containerzüge zutreffen. Das wisst ihr hier dann vermutlich genauer 😉

    Mein Laienhaftes Verständnis sagt mir daher: Da gehen auch mehr als 8,x Tonnen – wenn man ein Zugfahrzeug findet das den Auflieger ziehen darf und sich das mit Punkten wie der Lastverteilung ausgeht.

    Rezept für einen Minisattel:
    Man nehme einen 5t Sprinter mit der stärksten Maschine. Laste diesen auf 3,5t ab und spicke das Ganze mit einem Zusatzaggregat für die Luftbremse.
    Danach werfe man die Pritsche (sofern vorhanden) weg und montiere stattdessen eine Sattelplatte.
    Wenn man noch weiter optimieren möchte garniere man das Ganze mit einem Aluminium Leichtbau-Auflieger.

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  6. highwayfloh sagt am 26. 05. 2011 um 08:40

    @Deneriel:

    dann wird aber langfristig folgendes Problem entstehen:

    Der Fahrer / die Fahrerin denkt sich:“Ach ist doch nur ein „kleiner“ LKW, der fährt sich doch glatt so wie ein Auto, und so wird der dann in der Praxis auch gefahren werden, mit den entsprechenden Folgen.

    Gerade aus dieser Erfahrung, darf jetzt ja niemand mehr so einfach „beruflich“ LKW-Fahren und sind die Gewichtsklassen beim „alten 3er“ reduziert worden (die neuen Klassen werd ich mir wohl nie merken können, sorry.)

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