Hat gepasst..

Container rein, Leercontainer raus, abstellen in Bargteheide und dann Karte raus und Out nach Hause. Das ist legal, die Heimfahrt darf man ohne Karte machen, die Fahrt zur Arbeit nicht.

In Kiel noch AdBlue getankt und Trecker gewaschen, dann nach Hause.


8 Kommentare

  1. Sven sagt am 16. 07. 2010 um 19:20

    Ähm, nichts für ungut, aber alleine schon aus der Sicht, dass die Fahrten von und zur Arbeit der Arbeitszeit zugerechnet werden, lässt erkennen, dass eine Fahrt in einem zu 100% aufzeichnungspflichtigen LKW über 12t GG zum gewerblichen Gütertransport NICHT ohne gesteckte Karte erfolgen darf!

    Der OUT-OF-SCOPE-Modus ist ausschließlich und nur für Fahrten gedacht, welche im Grenzgebiet bei Fähren etc. stattfinden, oder, wenn der LKW zu 100% auf nicht öffentlichem Grund bewegt wird.

    Fahrt über öffentliche Straße = Karte gesteckt und regulär gezeichnet!!!

    Wo soll denn das stehen, dass Heimfahrten erlaubt sind?

    actro Antwort vom Juli 16th, 2010 19:51:

    BAG-Merkblatt

    2.1.8 Nichtgewerbliche Fahrten (Fahrten für private Zwecke) (Art. 3 Buchst. h VO (EG) Nr. 561/2006) Fahrzeuge mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 t, die zur nichtgewerblichen Güterbeförderung verwendet werden. Beispiele: Der private Umzug, der häusliche Wocheneinkauf, private Anschaffungen von großen Haushaltsgegenständen (Möbel, Waschmaschine o.ä.). Nutzen Fahrer ihr dienstliches Fahrzeug (nicht mehr als 7,5 t zHM), um damit nach Hause zu fahren, findet die Ausnahmeregelung Anwendung, soweit es sich um eine Fahrt innerhalb des Wohnortes des Fahrers oder zwischen dem Wohnort des Fahrers und der Betriebsstätte des Arbeitgebers handelt, der der Fahrer normalerweise zugeordnet ist.

    Die Strecke wird ja nicht aufgezeichnet und ich bin mautfrei gefahren. Davon mal ab habe ich noch nie Probleme in Kontrollen gehabt, ich mache nach der Fahrt 2 Ausdrucke, unterschreibe einen und kritzele „Privatfahrt nach Hause“ drauf und hefte den in meinen Tageskalender, den 2. gebe ich ab. So ist die Fahrt nachweisbar.

    Wie kommst Du auf 12t zGG? Die Maschine wiegt 7,2t und ist aufgrund mangelnder Ladefläche solo als Trecker (Zugmaschine) eingeordnet. Schau mal in den Fahrzeugschein, da steht nicht „LKW“ sondern „SZM“ 😉

    Lies mal diesen Fred im Forum Motortalk. Die gleiche Antwort habe ich auf meine Frage unterwegs auch schon von soner „Mauthure“ bekommen..

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  2. Sven sagt am 16. 07. 2010 um 20:12

    Das Zauberwort ist „zulässige Gesamtmasse“, und da dürfte bei Dir 18 Tonnen oder so eingetragen sein. 😉

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  3. actro sagt am 16. 07. 2010 um 20:28

    18t hat er Stützlast, ja.. Beim Dekra haben wir gelernt, daß das bei SZM nicht interessiert, da es sich um keinen LKW im herkömmlichen Sinne handelt, er hat ja keine Ladefläche. Solo ist nur das zGG interessant und solange das unter 7,5t liegt, interessieren weder Fahrverbote noch Überholverbote. Solo fahre ich auch völlig hemmungslos hinter der Purzelei her auf der linken Spur und bin noch nie rausgezogen worden..

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  4. Sven sagt am 16. 07. 2010 um 20:37

    Der Gestzgeber spricht aber von „Fahrzeugen mit mehr als 7,5t zGM“, nicht von LKW, und Fahrzeuge sind alles, was Räder hat.

    Ist mit Sicherheit eine Grauzone, aber rechtlich korrekt ist das nicht!

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  5. Sven sagt am 16. 07. 2010 um 20:42

    Nachtrag:
    Ich habe auch schonmal gehört, dass eine Sattelplatte als Ladungsträger definiert wurde, somit also einer „Ladefläche“ gleichgestellt wird.

    Wäre ja in meinem Falle nichts andere. Ich habe auch keine klassiche Ladefläche, aber die Aufnahmen sind eben nunmal für Lasten ausgelegt. 🙂

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  6. actro sagt am 16. 07. 2010 um 20:56

    Sicher ist das eine Grauzone. Hier oben sagen sie aber auch nichts dazu, wenn Du solo ohne Wechselbrücke fährst, es gab da mal ein Urteil zu, daß Du rechtlich nicht schlechter gestellt sein darfst wie Dein Kollege, der mit dem PKW nach Hause fährt. Das scheint bei den Kontrollorganen bekannt zu sein und sie drücken dann mal ein Auge zu.

    Im Normalfall sprechen sie einen eh nicht darauf an, das verbuchen sie meist unter Selbstverständlichkeiten und wenn dann nicht noch ein paar gravierende Verstöße auf der Karte sind, ist eh gut. Wir sind ja schliesslich alle nur Menschen und in einer Kontrolle macht eindeutig der Ton die Musik.. Respekt, Höflichkeit und keine dummen Lügen sind da das A&O.

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  7. Sven sagt am 16. 07. 2010 um 21:24

    Naja, der blöden Brandenburger sind da eher verbissen. Sind sie doch froh, wenn sie auf ihrer Website wieder einen Treffer veröffentlichen können, der mit LKW zusammenhängt.

    Der Ton ist selbstverständlich erstmal immer freundlich – nur wenn mir einer so richtig pampg entgegenkommt, ändere auch ich die Richtung.

    Bei uns darfst Du auf solche Grauzonen jedenfalls nicht pochen – das wird ganz schnell ganz teuer, aber das habe ich ja bereits schon durch. 🙂

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