Polen-Paris in 30 Stunden – Teil 2

08.06.10 nachmittags
Ich habe tatsächlich mal 4,5 h durchgeschlafen unterwegs. Kurz hinter Aachen hat mich der Kollege geweckt, damit ich den Rest der Tour angehen kann. Kurz vor Paris haben wir dann nochmal schnell getauscht, es musste jeder nochmal in die 10. Stunde gehen. 13.30 h waren wir dann vor Ort, der Kunde fing schon an, uns hinterher zu telefonieren. Angemeldet bei der Securite und dann auf ins Getümmel, der Kran hat schon auf uns gewartet. um 14.30 waren wir die Dose los und haben uns aus dem Gelände auf den LKW-Parkplatz bewegt.
Mir tun inwischen alle Knochen weh und ich habe das Gefühl, ich könnte 3 Tage durchschlafen. Die Tour lief gut, keine großartigen Staus und alles schmackig, auch die Zollkontrolle heute Morgen an der belgisch-französischen Grenze haben wir dank meiner Sprachkenntnisse und geordnet zusammenliegender Papiere in ein paar Minuten abhandeln können, trotzdem muß ich keine so baldige Wiederholung haben. Mein Rücken schmerzt, ich habe Konzentrationsstörungen aufgrund des Schlafmangels und eine lückenhafte Erinnerung an die Strecke. Den Kampf gegen den Sekundenschlaf habe ich nur knapp gewonnen, mit anderen Worten, es war mörderisch.
Ich werde mich jetzt etwas frisch machen und in die Koje hauen, es stört mich nicht einmal mehr, in der Einflugschneise von Charles de Gaulle zu stehen. Morgen dann duschen und eine warme Mahlzeit, dann sieht es bestimmt gleich viel besser aus..
Hier noch ein paar Bilder vom Messegelände. Tut mir leid, Helmut, ich habe gefragt, leider gab es keine gebrauchten Stinger, du wirst die wohl doch in Russland auf dem Schwarzmarkt erwerben müssen 😉












09.10.10

Aufgestanden um 5.00 h, Kaffee gekocht und in aller Ruhe auf den Weg gemacht gen Heimat. Staufrei aus Paris heraus und quer durch den Idiotenknoten. Einmal noch schnell zur Dangerhöhle rüber gewunken, wieder keine Zeit, dem Dangergirl einen Frappucino einzuflößen :(. Kamener Kreuz war dann Schluß mit der Glückssträhne und wir standen quasi sofort an der Abfahrt auf die A2 im Stau.
Aufnehmen sollen wir in der Stadt, die nicht existiert Bielefeld und dann nebenan laden. Einwerfen möglichst heute noch in Hamburg, wir machen keine Verrenkungen mehr, beide haben wir ja das Wochenende verkürzt und gehen deshalb Freitag schon ins nächste.


3 Kommentare

  1. cohn structa sagt am 09. 06. 2010 um 20:47

    Was isn der Idiotenknoten ?

    actro Antwort vom Juni 10th, 2010 00:15:

    Für norddeutsche Kraftfahrer umgangssprachlich das Ruhrgebiet 😉 Wobei wir da in der Auslegung sehr großzügig sind, quasi alles zwischen A1 und A30 südlich der A2. Aber für uns ist südlich der Elbe ja auch schon Norditalien 😉

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  2. Alice sagt am 11. 06. 2010 um 01:31

    Dangergirl winkt mal lieb zurück!

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