Archiv von 'Juni, 2010'

Nicht mein Präsident

Dieses Amt kann von allen Bürgern, die die Voraussetzungen erfüllen besetzt werden. Es ist weder eine Parteizugehörigkeit von Nöten, noch soll dieser Posten parteipolitischen Zwängen unterliegen.

Zitat: Ich bin Terrorist
Weiterführende Links:
Grabsteinschubser
Ich bin Terrorist
truckstop24.net

Gut durchgebraten

Eventuell in der Mitte noch ein wenig rosig, aber dafür mag ich nicht garantieren. Seit 11.35 h stehe ich jetzt in der prallen Sonne an der Rampe. Vorher, im Schatten, ließ es sich gut aushalten, aber hier geht ja nicht mal ein Lüftchen. Man hat mir dann noch prophezeit, daß ich nicht vor 16.00 h leer sein werde..*gnarf*

Bis jetzt rührt sich auch noch nichts in der Dose. Hängende Kleidung ist da drinnen, das ist bestimmt auch nicht einfach abzuladen..

Von mir aus..

..hätte der Siebenschläfer den Sommer ruhig verpennen können. Wer soll bei solchen Temperaturen schlafen? Alles so zwischen 20°C und 23°C wäre von mir aus vollkommen ausreichend gewesen.

Heute Mittag in Hamburg:

Das war zuviel. Sobald man den Trecker verlassen hatte, lief der Kreislauf irgendwie unrund. Inzwischen bin ich in Ochtrup angekommen und es ist immer noch viel zu heiß:

Ich habe mich so hingestellt, daß die Bäume mich morgen früh noch ein wenig im Schatten lassen. Anliefern soll ich erst um 12.00 h, also wird es wohl reichlich warm sein, denn laut 1live wird es morgen noch heißer.

Ich montiere mal eben meinen Ventilator und haue mich dann in die Falle..

Bot-Attacke

Falls heute die Zugriffe etwas lahm sind, liegt es an einer Bot-Attacke. Seit 9:14 rappelt es hier im Minutentakt Meldungen meiner Spambot-Trap.

Gefangene IPs:

174.129.145.236
194.71.15.242
79.230.139.172
218.201.21.179
202.30.165.253
74.222.242.79
168.99.197.74
121.113.175.76
200.4.199.74
168.99.197.83
134.43.2.23
75.101.159.239
91.209.96.188
77.104.192.100
217.6.171.194
79.98.27.109
83.169.57.134
202.108.50.71
189.19.210.207
173.204.89.50
202.30.165.253
63.146.198.4
210.227.42.228
202.108.50.71
93.81.255.172
189.43.193.21
212.160.130.217
209.117.36.140
121.33.249.77
114.33.97.167
140.130.168.187
58.137.132.100
207.154.8.230
188.180.67.207
204.110.231.134
187.5.99.114
97.65.18.92
58.137.132.100
190.90.163.13
79.125.28.123
210.227.42.228
90.147.3.11
213.248.54.230
208.79.238.132
91.121.28.153
220.113.15.22
219.143.41.248

Während ich hier am sortieren bin, sind schon wieder 54 neue Meldungen eingetroffen. Alle Bots melden sich mit

User-Agent: Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1)

Wirft man einige der IPs bei Project Honeypot ein, zeigt sich, daß es Kommentarspam werden sollte. Bis jetzt ist nichts durchgeschlagen, aber das grenzt schon fast an eine dDoS..

Ich habe probeweise das http:BL WordPress Plugin eingebunden, mal schauen, ob das hilft..

Hier mal eine Übersicht der Akismet-Statistik, das ist schon nicht von schlechten Eltern. Ich habe die IPs gerade direkt geerdet.

Update: Es lässt nicht nach..

Update: Immer noch kein Ende. 190 IPs geblockt, Serverlast oft jenseits von gut und böse.

Auch in StatPress ist das jetzt deutlich zu sehen..

Wochenende

Hat super geklappt heute morgen. 20 Minuten Terminal und 10 Minuten Zoll (trotz Pflanze). Autobahn war brechend voll, die Kieler Woche geht ja zuende und die ersten Touris kamen mit angebammeltem Dixieklo Wohnwagen in Richtung Dänemark durch.

Schnell in Neumünster angestellt, Frühstück in der Firma, dem Schrauber eben noch geholfen und danach endlich den Trecker gewaschen. Ich hab mir noch ein Chassis nach Trappenkamp gestellt für Montag und bin dann nach Hause.

Mit dem Sauger durch die Hütte und eben aufgeräumt, dann hab ich mir einen Tisch gebaut, ein Kollege hatte freundlicherweise eine Schablone für den durchgezogenen TGX-Tisch gemacht. Endlich nicht mehr auf den Knien fuddern 😉

Heute abend dann gemütlich Grillen und morgen den ganzen Tag rumgammeln. Montag bin ich auf Abruf, der Termin in Trappenkamp steht noch nicht fest.

Schön, so ein entspanntes Wochenende 🙂

Gute Idee!

Wir haben heute 25 Container von Neumünster nach Kiel umgefahren. Nach der 2. Runde rief mein Disponent an, wir sollten abbrechen und zu dritt nach Hamburg, die Container für Montag vorholen, dann müsse am Samstag keiner arbeiten. Gute Idee. Wir haben also in Quickborn 2 leere abgezogen und wollten die bei Remain einwerfen und dann im CTT unsere beiden für Neumünster rausholen. Kollege fuhr hintenrum über die A1, weil er auf der anderen Seite einwerfen sollte. Im Radio sagten sie schon Stau an, aber das ist ja Freitags in Hamburg normal.

Letzendlich haben wir über 3 Stunden für eine Strecke gebraucht, die wir normal in 20 Minuten schaffen. Schuld war ein Unfall. Der komplette Hafen war zu. Unser Kollege hat versucht zum CTT vorzudringen und rief mich an, als ich bei Remain dann endlich die 30 Minuten Pause machen konnte, an die mein Tacho mich schon über 2 Stunden erinnerte. Er hat dann umgedreht und eine gute Stunde zum Platz gebraucht, wir haben versucht, den Hafen so weiträumig wie möglich zu umfahren und waren dann 1,5 Stunden später auch auf dem Platz.

Soviel zu „dann muß morgen keiner arbeiten..“. Nun stehen wir eine Ruhezeit hier ab und Kollege sendet uns dann morgen früh eine SMS, wie voll es im CTT ist. Es werden wohl viele die Nacht in Hamburg verbringen und erst morgen früh durchtauschen..

Sonne, kein Sand und Smørgasbrød

Nachdem ich Montag und Dienstag Hafenschlampe spielen durfte, war ich ganz froh, da mal wieder raus zu kommen. Ich habe mir Dienstag einen Reefer für Dänemark vorgezogen und bin nach einem oplulenten Grillfest mit anschließendem Verdauungsnickerchen dann um 5.00 h nach Dänemark gestartet. Brovst hieß das Nest, nordwestlich von Aarhus, kurz hinter Aggersund. Da gabs gefrorenes Hühnchen für Russland. Mittwoch Mittag auf den Rückweg gemacht und in Padborg verzollt. Da hab ich dann auch bis heute nacht um 3.00 h versucht, in der prallen Sonne zu schlafen. Nach 2 Stunden geöle im eigenen Saft bin ich dann duschen gewesen und hab den Motor laufen lassen bis heute morgen. Chef, wo ist der Schalter für die Standklima? Ich hab den irgendwie nicht gefunden  😉

Abgegeben im Eurogate in 10 Minuten und dann rüber zum CTA, einen 20″ für  Sereetz holen. CTA hatte Systemausfall und zum Zoll durfte ich auch noch, die wollten die Dose beproben. Jetzt stehe ich mit 2 Stunden Verspätung beim Kunden. Der Brüller kam aber noch zum Schluß: Ich hab ein starres 40″-Chassis hinter und hab mir den 20″ mittig stellen lassen. Da der Kunde Sackware bekommt, hatten wir das beim letzten Mal angerissen, dann müssen die nicht auf Europalettenstapeln balancieren beim leermachen. Grade die Dose geknackt, die gesamte Ware ist palletiert.. :> Shit happens 😉 Aber sie packen das dann doch lieber ab, als mich zum Umsetzen zu schicken, das ist billiger..

Fast geschafft, Maik!

Du hast Google bald eingeholt.. 😉

Irgendwie war das gestern besser..

Gestern haben wir zusammen am Außenlager von Wincanton in Berlin-Spandau in der Sonne gesessen und Kaffee getrunken während unsere Dosen geleert wurden. Überhaupt war es dort sehr gemütlich, auch über Nacht. Die Eisenbahn und der Fluglärm waren relativ dezent.
Gestern abend sind wir am Hauptlager angekommen und haben einen Parkplatz gesucht. Rund um das Lager war kein Platz für 2 Sattelzüge, also rauf aufs Gelände.
Ich hab gestern schon geunkt, daß es unruhig wird und ich hatte Recht. Die ganze Nacht wurde rangiert, umgebrückt und rumgebrüllt. Heute morgen um 5.00 h kamen dann auch noch die Nahverkehrskutscher dazu.. *gnarf*
Morgen lieber wieder die andere Stelle 😉

Nachtrag:
Ich hab mich grad angemeldet. Zuerst wurde ich 10 Minuten lang gekonnt ignoriert, bevor sich eine Dame aufraffen konnte, mal nachzufragen, was ich will. Danach ein Gewaltmarsch quer durch die Rummsbude bis zum Lagerverwalter. Der war dann völlig hektisch und überfordert, weil ja schon 2 Container da sind. Nun stehe ich auf der anderen Gebäudeseite und warte darauf, daß die Stadtkutscher die Rampen räumen. Irgendwie war das am Außenlager wirklich viel gemütlicher..

Nochn Nachtrag: Kollege stand 2 Stunden für 46 Kolli..Ich hab 167 Kolli..das möchte ich lieber gar nicht hochrechnen. 😉

War gerade hier auf dem „Örtchen“ ohne mich zu erleichtern, es gibt da sogar eine Dusche, aber die möchte man lieber nicht benutzen. Ich kneife jetzt zu bis zum ersten Rastplatz, das ist eine Zumutung hier, die ihresgleichen sucht..

Junge Junge..

Gestern bin ich spät nach Osterrode gezischt. Nun sagt man uns Dosenfahrern ja eine gewisse Schmerzfreiheit nach, was ich nicht wirklich bestätigen kann. Meine Erfahrungen von gestern zeigen allerdings zum wiederholten Male, daß Brückenkutscher völlig brennen. Wie kann man auf die glorreiche Idee kommen, mit 83 auf die Mittelspur zu wechseln und die wegen eines Polizeiautos auf der rechten Spur langsam fahrenden Kollegen überholen zu wollen?
Und nein, der Kollege war kein Einzelfall.. Alle bekloppt..

Jetzt stehe ich seit einer 3/4 Stunde in Berlin und versuche das wahre Leben zu erreichen. Dauernd jammert er rum, ich solle mich melden, wenn ich in Berlin bin und dann ist er nicht da 😉