Kollegenschweine

Manchmal frage ich mich, ob einige Leute mit dem Sattelzug durch die Kinderstube gefahren sind..
Wenn ich überholt werde, gehe ich 2-3 km/h runter, um dem Kollegen das Vorbeiziehen zu erleichtern. Wenn ich überhole, ziehe ich vor dem Kollegen nach rechts, um ihm das Vorbeisehen an meinem Zug zu ermöglichen.
Das ist für mich ganz normal, einfach weils höflich ist und den Überholvorgang erleichtert.
Scheinbar sind solche kleinen Dinge aber heutzutage in Vergessenheit geraten, ansonsten hätte der Kollege, der wie ein Schwertransport mit einem leeren Container in Hamburg-Waltershof auf die A7 zirkelte, wohl nicht Gas gegeben, als ich neben ihm war und mich bis hinter Heimfeld neben sich verhungern lassen. Bremsen war aufgrund des Berufsverkehrs auch schlecht möglich. Er hat mich erst vorbei gelassen, als er wegen eines einscherenden Tankers bremsen musste. Mag ja sein, daß so ein Benehmen in Bad Oeynhausen gang und gäbe ist, hier oben neigen wir zu einem freundlicheren Umgang miteinander..


3 Kommentare

  1. David sagt am 07. 04. 2010 um 19:38

    Auf gut deutsch gesagt: Idioten gibt es überall – einfach nicht weiter drüber aufregen und weiter mit gutem Beispiel voran gehen!

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  2. maik sagt am 07. 04. 2010 um 21:32

    Da kann ich David nur rechtgeben 😉

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  3. Spacefalcon sagt am 07. 04. 2010 um 22:03

    Mir ist schon zweimal mit einem Fahrer der großen deutschen Einzelhandelskette (blau/gelb) ähnliches passiert.

    Das erste Mal, haut der Kollege in die Eisen, ohne dass es einen Grund dafür gab und tuckerte mit gemächlichen 75 km/h vor mir her, bloß um Gas zu geben, als ich ihn überholen wollte….

    Das zweite Mal, als ich einen seiner Kollegen das Auffahren auf die Bahn erleichtern wollte…

    Konsequenz von allem, inzwischen juckt es mich nicht mehr die Bohne, wenn einer von der Truppe auf die Bahn will, meinetwegen kann er auf dem Standstreifen verhungern!

    Wer es schon an so einem bisschen Kollegialität vermissen lässt, hat versch*** bis zur nächsten Steinzeit.

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