Archiv von 'April, 2010'

Ruhiger Ausklang

Stehe gerade bei MAN und warte auf den Elektriker. Ich bekomme eine neue OBU. Heute morgen habe ich einen Container in Neumünster angestellt, einen 2. vom Parkplatz an eine andere Rampe gedrückt und nun stehe ich in der Werkstatt. Danach noch waschen fahren und dann sollte igentlich meine Dose auch schon hier oben angkommen sein. Nachdem wir ja letzte Woche so verschwenderisch mit der Arbeitszeit umgegangen sind habe ich noch genau 2.41 h Wochenarbeitszeit übrig. Das reicht großzügig bis nach Hause und anfangen muß ich dann Montag auch erst um 8.30 h quasi nebenan.
Tut auch mal ganz gut, so ein langes, entspanntes Wochenende..

Gegensätze

Rheinische Post:Zu Ihrem Ressort, Herr Verkehrsminister: Was können Sie tun, damit NRW nicht Stau-Land Nummer eins in Deutschland bleibt?

Ramsauer: Nach groben Schätzungen entsteht durch Staus ein volkswirtschaftlicher Verlust von rund 100 Milliarden Euro. Wir haben jetzt an die Bundesländer einen Baustellen-Leitfaden verschickt, der für den Autobahnbau klare Standard-Bauzeiten vorgibt. Ein Beispiel: Fünf Kilometer Autobahn-Deckenbau haben bislang im Durchschnitt 90 Tage gedauert. Wir wollen das mit unserem Bauzeiten-Katalog auf rund 60 Tage reduzieren. So sollen Wochenend-Bauzeiten wesentlich stärker genutzt werden – auch wenn das wegen der Überstunden-Zahlungen mehr kostet. An besonders belasteten Autobahnen wird inzwischen zu 80 Prozent auch an Samstagen gearbeitet.

(Hervorhebungen von mir. Hier gehts zum kompletten Interview )

Wie gut das umgesetzt wird, sieht man hier:

5 km in 7 Monaten

5 km in 7 Monaten

Innendienstvorschriften

Nicht nur in unserem Beruf ist alles durch Vorschriften und Gesetze bis in kleinste Detail geregelt, wie man an diesem Fundstück sieht:

Ergänzung der ZDv 10/5 ‚Der Innendienst‘
Die folgende Ergänzung ist mit dem Tage der Bekanntgabe, spätestens jedoch bis zum 31.07.1988, in die ZDv 10/5 (‚Der Innendienst der Bundeswehr‘) einzuarbeiten.

ANWEISUNG ÜBER DIE BENUTZUNG DER TOILETTEN IN DEN UNTERKÜNFTEN

Allgemeines:
Die Toilette besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken mit birnenförmiger, schräg nach unten geneigter Aufnahme für die Exkremente.
Auf dem oberen Rand (Sitzrand) ist ein Sitzstück angebracht und durch Rohrleitungen mit dem eigentlichen Sitzbecken verbunden. Sie wird mit dem Drücker und der Druckfeder (‚EIN‘) bei Bedarf eingerastet.
Gebrauchsanweisung:
Die Toilette wird sitzend benutzt. Der Benutzer setzt sich bei gleichzeitigem Anheben der hinteren Bekleidungsstücke so tief in die Hockstellung, bis das Gesäß auf der Sitzaufnahme aufliegt. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig verteilt, die obere Körperhälfte nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.
Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer bei gleichzeitiger Anspannung der Bauchmuskulatur den Darminhalt in die dafür bestimmte Aufnahme des Porzellanbeckens. Falls sich die Spülung durch äußere Einflüsse löst, richtet sich der Benutzer auf.
Nach beendeter Prozedur macht der Benutzer eine Wendung nach halblinks.
Unter gleichzeitigem Anheben der rechten Gesäßhälfte erfasst er das Reinigungsfähnchen (ca.100x150mm) mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, wobei der Mittelfinger als Stütze dient und führt es durch die vom Muskelfleisch der linken und rechten Gesäßhälfte gebildete Kerbe.
Linkshänder führen sämtliche Tätigkeiten mit der linken Hand aus, damit Verletzungen vermieden werden (siehe Anlage 2, Teil 21: ‚Sicherheitsbestimmungen für Arbeiten im Innendienst‘). Es ist dem Benutzer freigestellt, das Reinigungsfähnchen von oben nach unten oder umgekehrt zu führen. Die Reinigung ist so oft zu wiederholen, bis 5 Blätter sauber erscheinen.
Nach dem Reinigen richtet sich der Benutzer auf, steht einen Moment still und entspannt. Dann beginnt er mit dem Ordnen der Kleidung. Anschließend macht er eine Kehrtwende (siehe auch ZDv 372: ‚Formalausbildung‘) und betätigt die Spülung. Die Reinigung erfolgt auf Sicht.
Während des Aufenthaltes auf der Toilette ist es dem Benutzer verboten, ohne besondere Genehmigung zu essen, zu trinken, zu rauchen, sich hinzulegen oder Geschenke anzunehmen.

Linksabbieger auf der Autobahn

Sowas sieht man nicht sehr häufig, denke ich..

Linksabbieger

Linksabbieger


Wochenend-Blues

Als man mich gestern fragte, ob ich noch eine Kurztour nach Wismar machen könnte, habe ich zugesagt. Es macht keinen großen Unterschied, ob man Samstags um 10.00 h oder um 12.00 h zuhause ist. Ich bin nun also mit 2 Kollegen unterwegs zu dieser Scheißbude da Egger, jeder hat einen 20″ geladen, den wir da tauschen sollen. Feine Sache, Container runter, Container rauf und ab ins Wochenende. Tja, denkste. Kollege rief gerade an, die nehmen den leeren 20″ ab, stellen ihn beiseite, packen einen anderen leeren drauf und dann darf man sich hinten anstellen zum Laden..
Wer denkt sich so einen Blödsinn aus, bitteschön?
Wenn ich da mehr als 2 Stunden warten soll, hat sich das Wochenende zuhause für mich erledigt..

Dinkel kippen

So, hier die versprochenen Bilder vom Kippchassis bei der Arbeit..
War ziemlich eng da in der Mühle, ich habe die ganze Zeit die Waage blockiert, während die Dose leer lief.. Gottseidank war nichts los..

Ein Klick auf die Bilder führt wie immer zur Galerie..

Morgens um 6 im Emsland..

..versteckt sich die Welt in dichtem Nebel. Vielleicht, weil Durchreisende das Elend nicht sehen sollen? 😉

Impressionen

Pulloverschweine am Deich..

Rohdöner, ungeschält..

Rohdöner, ungeschält..

Rohdöner, ungeschält..

Rohdöner, ungeschält..


Hier noch 2 Videos für Euch. Zuerst die Auffahrt auf die Fähre Glückstadt – Wischhafen. Leider kommt es nicht besonders gut rüber, wie steil es da nach unten geht bei Ebbe..

Die Überfahrt war dem Wetter entsprechend ziemlich feucht.. Es herrschte ordentlich „Elbgang“..

Hauruck-Tour

Gestern habe ich mit dem Kollegen in Bremerhaven den Auflieger getauscht und mich auf die Fahrt nach Grevenbroich gemacht. Heute morgen dort abgeladen und jetzt bin ich auf der 2. Runde. Nachher in Bremerhaven einmal die Büchse durchtauschen und morgen früh wieder in Grevenbroich abkippen. Dann gibts auch Bilder, versprochen.
Da die Strecke in einer Schicht nicht im Rundlauf zu schaffen ist, habe ich wenig Zeit zum bloggen, muß die 9 Stunden zum schlafen nutzen, ich will ja nicht so spät ins Wochenende oder gar morgen in Grevenbroich hängenbleiben.
Am Wochenende gibts ein Video von der Auffahrt auf die Elbfähre Glückstadt-Wischhafen. Die Überfahrt war ein wenig rauh, die ersten 3 Reihen PKW wurden laufend geduscht..

Befehl zum ausschlafen..

Gestern abend rief mein Kollege an, mit dem ich Begegnung in Bremerhaven fahren soll. Platten auf der Mittelachse vom Chassis. Heute morgen um 7.00 h dann kurzes Telefonat mit der Dispo: „Leg Dich man nochmal hin. Wehe, Du fährst vor 8.30 h los..“

Sowas hört man doch gerne 😉