Inkonsequent..

..sind die Innenminister der 16 Bundesländer auf Ihrer Konferenz in Bremerhaven.

Sie haben sich für ein Verbot der Herstellung und Verbreitung von Computerspielen, die als wesentlichen Bestandteil das Töten von Menschen enthalten, ausgesprochen.

Angeblich sieht man einen direkten Zusammenhang zwischen „Killerspielen“ und Amokläufen und so soll das Verbot zur Prävention weiterer Amokläufe möglichst schnell umgesetzt werden.

Seltsamerweise sind die in Auftrag gegebenen Studien der Uni Tübingen von 2008 sowie die neueste Studie aus der Schweiz vom letzten Monat zu einem ganz anderen Ergebnis kommen. Nunja, das Ignorieren von Expertenmeinungen hat in Deutschland ja inzwischen Tradition. 😉

Nach dem Amoklauf in Winnenden hatte die große Koalition bereits eine Verschärfung des Waffenrechts beschlossen. Das geplante, umstrittene Verbot von sog. „Paintball“-Spielen wurde nicht umgesetzt.

Um das ganze Konsequent umzusetzen müßte man auch Schützenvereine verbieten. Immerhin lernt man dort den Umgang mit Feuerwaffen. Ach ja, die Bundewehr gehört auch verboten, da wird man ja sogar zum Umgang mit der Waffe gezwungen..

Ich finde eher, man sollte der Einfachheit halber Innenminister verbieten, dann wird auch nicht soviel Käse inkompetenter Quatsch gelabert..


2 Kommentare

  1. Heiko sagt am 05. 06. 2009 um 19:13

    Naja, es stehen halt Wahlen an und da geht bei Politikern regelmäßig der A***h auf Grundeis. Weil: Der dumme Bürger könnte ja auch die Idee kommen, jemand anderes an die Macht zu wählen und damit ihn, den armen Minister arbeitslos machen. Also schnell noch ein wenig Symbolpolitik damit der Bürger bloß sein Kreuz an der (für den Minister) richtigen Stelle macht.

    actro Antwort vom Juni 5th, 2009 19:19:

    Ganz ehrlich? Für mich ist keiner von denen wählbar. Populismus ist das letzte, was wir gebrauchen können.

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