Geiz ist geil!

Wir haben eine nette Ladestelle für Dachpfannen von Lafarge/Braas in Regesborstel. Die Ladungen gehen nach Norwegen, werden von uns in Greena abgeliefert und dort auf Dampfer geladen..

In Regesborstel haben sie eine merkwürdige Art zu Laden. Es werden immer 3 Paletten in Reihe längs reingestellt und dann 2 Stück oben drauf. Zwischen 2 dieser Stapel kommen dann Holzwinkel und darüber wird die Ladung mit einem Gurt nach unten gezurrt. Beim ersten Mal fühlt man sich damit noch unwohl, trotz der TÜV-Abnahme dieser Art Ladungssicherung. Das Ganze steht wie eine eins und kommt kam immer heil an.

Die Paletten bestehen aus einer Euro, auf der 4 Dachstein-Paletten gestapelt und eingeschweißt sind waren. Somit hatte man einen festen Block von .ca 1,2t Gewicht, der sich prima stapeln ließ.
Die Schweißfolie ist wohl zu teuer geworden, daher wird jetzt nur noch mit Stretchfolie umwickelt. Prinzipiell nichts gegen einzuwenden, aber 3 Lagen ist für das Gewicht zu wenig, davon mal ab, daß Strechtfolie im Gegensatz zur Schweißfolie nicht als Ladungssicherungsmittel zugelassen ist.
Eine Palette sieht dann so aus:

Palette

Da die Dachsteinpaletten nicht mehr fest miteinander verbunden sind, ist die Ladung in ständiger Bewegung und folglich auch die Sicherung über Winkel und Gurte zwischen den Stapeln nicht mehr ausreichend. Ich habe beim Nachzurren nach 50km Fahrt bemerkt, daß Bewegung in der Ladung ist und folglich über jeden einzelnen Stapel einen Gurt mit entsprechenden Kantengleitern gelegt. Trotzdem ist die Ladung immer noch in Bewegung gewesen, wie man auf diesem Bild deutlich sieht:

Stapel
(Das Bild ist leider nicht so besonders, die Sonne stand etwas ungünstig morgens am Hafen.)

Konsequenz dieser Tour: 4 Leute mussten mit vereinten Kräften eine in die Plane gekippte Palette in der oberen Reihe wieder aufrichten und ich werde künftig die Ladung ablehnen, wenn sie die Paletten nicht wieder einschweißen.

Mehr Bilder gibt es hier


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