Archiv von 'Mai, 2008'

Hurra De Kah, oder von einem, der auszog, seinem Arbeitsplatz hinterherzulaufen.

Freitag, 16. Mai 2008

Keine Nachricht vom Chef, wann und wo ich wieder anfangen soll. Meine Gesundmeldung ist am Dienstag schon an die Firma rausgegangen.
Telefonisch ist er nicht zu erreichen, ich hab also eine SMS geschickt.

Samstag, 17. Mai 2008

Seit heute Mittag versuche ich ihn privat zu erreichen. Nachmittags dann eine SMS „Seit wann bist du gesundgeschrieben?“. Ich erkläre ihm den Sachverhalt. Letzte Aussage seinerseits per SMS „ich melde mich morgen“.

Sonntag, 18. Mai 2008

Ich sitze quasi den ganzen Tag zuhause, trau mich kaum, auf Toilette zu gehen, falls das Telefon klingelt. Abends dann, kurz vor 20.00 h bekomme ich endlich einen Anruf. „Dennis nimmt Dich mit hoch dann sehen wir, wo und wann Du dein Auto übernimmst.“ Fein, wenigstens etwas Info. Ich versuche Dennis zu erreichen, Handy ist aus. Also bei Steffen anrufen, um die Festnetznummer von Dennis zu bekommen. Steffen ist nicht zuhause. Ich bin gerade dabei, eine SMS an Chef zu tippen, als Dennis zurückruft. Nun ist alles geklärt, er holt mich morgen um 5.30 h ab.

Montag, 19. Mai 2008

Dennis ist pünktlich, wir laden mein Zeug ein und fahren seinen Auflieger holen. Wir wollen nach Vejle, um einen Container zu laden, mit einem kleinen Schwenker über Fredericia, 20″ rein, 40″ raus. Liegen gut in der Zeit, alles kein Problem. Mit Chef gesprochen, mein Auto wird in Kolding leer und der Fahrer kommt dann nach Vejle, um mich einzusammeln. Da die Containerbeladung bis 12.00 h dauern soll, ist das auch alles weiter kein Problem. Danach soll ich mit meiner Vetretung zusammen nach Brædstrup laden fahren.
Der Container ist voll, es ist erst halb 12. Wir machen die Büchse zu und ich rufe meinen Chef an, wieweit denn mein Auto ist. 30 Minuten hätte ich mich auch in die Sonne gesetzt und gewartet.
„Ja. Der ist vorbeigefahren. Der fährt jetzt erst nach Brædstrup laden. Dennis soll Dich wieder mitnehmen nach Padborg, Du kannst bei Contino im Fahrerraum warten, bis Dein Auto kommt.“
Na Klasse. Vorbeigefahren. Im ersten Moment bin ich echt sprachlos. Die nächste Ausfahrt führt auch hierher, das sind 2 km Umweg und zeitlich wäre es kein Problem. So ein Vollhonk. Dennis nimmt mich also mit nach Padborg, wir holen die Containerpapiere beim Grenzspediteur und machen den Zoll. Dann noch schnell Tanken und nebenbei ein Frænsk Hotdog, dann setzt er mich kurz nach 12.00h bei Contino ab.
Tja, und da sitze ich nu immer noch und bete leise, daß er nicht auch noch an Padborg vorbei fährt..

Nachtrag: Um 16.00 hab ich erneut beim Chef nachgefragt, wo der Kollege denn steckt, nicht daß er doch noch vorbeifährt. Als Antwort kam ne SMS „170km, geladen für Gandersesee“. Na wunderbar, dann ist er ja schon kurz nach 19.00 hier, kann ich gleich die Gardinen zumachen und Nachtruhe einlegen weil meine Schichtzeit um ist..

Fraglich, wie man so Geld verdienen soll..

Kampf gegen Zwangsprostitution – Regierung will hohe Strafen für Freier

Die Idee find ich ja mal wieder so richtig gelungen..

Das Justizministerium schlägt dem „Spiegel“ zufolge vor, den Paragrafen 179 im Strafgesetzbuch zu ändern: Wer jemanden unter „Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist“, sexuell missbraucht, soll künftig mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren bestraft werden können.

Bloß weil man nicht an die eigentlichen Kriminellen im Milieu herankommt, kriminalisiert man halt den kleinen Bürger. Mal ganz abgesehen von der Situationskomik, die sicherlich bald auch ihren Weg auf die Bühnen der Komödianten finden wird..

Rechtspolitikern der Union geht der Entwurf dem Hamburger Magazin zufolge nicht weit genug. Der Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder (CDU) will Freier schon dann bestrafen, wenn sie „leichtfertig nicht erkennen“, dass sie es mit einer Zwangsprostituierten zu tun haben. Wer also blaue Flecken auf dem Körper einer solchen Hure ignoriere, müsse mit Strafe rechnen.

Vorsichtige Freier werden also in Zukunft erst einmal sagen:

Zieh Dich aus und dreh Dich mal langsam um. Okay, vergiß es, Du hast da nen blauen Fleck am Schienbein..

..

Es würde mich mal interessieren, wie die Kontrollen aussehen sollen? Werden künftig Amtsärzte zusammen mit dem GSG9 die Bordelle stürmen?

Und vor allem die Frage, was kommt als Nächstes? Werden künftig alle Portemonnaie-Besitzer mit Gefängnisstrafen belegt, um dem Taschendiebstahl ein Ende zu setzen? Oder wird man alle Arbeitnehmer in Straflagern sammeln, damit die Steuerhinterziehung eingedämmt wird? Ach ja, selbstverständlich braucht man dann noch Straflager für HartzIV-Empfänger, um die Schwarzarbeit abschaffen zu können.

Bei soviel Realitätsferne in den oberen Reihen mag man sich eigentlich über nichts mehr wundern.

Via rp-online.de

Debian Sarge und mod_security

Musste ich heute mal installieren. Dank Uli war das auch gar kein Problem. Vielen Dank für das nette Howto 🙂

Beim herumstöbern bin ich dann auf dnsbl.abuse.ch gestoßen. Dort wird ein Ruleset für mod_security angeboten, sowie auch ein WordPress-Plugin und natürlich eine RBL für Postfix.

Hmm.. Google wird ausgesperrt..

Request: blog.actrophp.de 66.249.72.45 - - [15/May/2008:10:31:10 +0200] "GET / HTTP/1.1" 500 1060 "-" "Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)" - "-"
Handler: type-map
----------------------------------------
GET / HTTP/1.1
Host: blog.actrophp.de
Connection: Keep-alive
Accept: */*
From: googlebot(at)googlebot.com
User-Agent: Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)
Accept-Encoding: gzip,deflate
If-Modified-Since: Thu, 15 May 2008 04:31:49 GMT
mod_security-action: 500
mod_security-message: Access denied with code 500. Pattern match "66\\.249\\.72\\.45" at REMOTE_ADDR [severity "EMERGENCY"]

HTTP/1.1 500 Internal Server Error
Vary: accept-language,accept-charset
Accept-Ranges: bytes
Connection: close
Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1
Content-Language: en

Das war dann nicht so im Sinne des Erfinders.
Die Lösung findet sich hier

Ein bißchen Feinarbeit ist scheinbar immer noch notwendig. Ich kann in WordPress zwar editieren, aber er wirft mich danach raus. Offenbar hat mod_security ein Problem mit dem Cookie im Adminbereich.

Ich habe mal versucht, ein exclude zu setzen:


SecFilterRemove 300018

Keine Veränderung. Eine .htaccess im admin-Bereich soll nun helfen.
SecFilterInheritance Off

Und sie tut es auch. Das ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Ich werde mich nochmal auf die Suche nach passenden Rulesets machen. So wie es aussieht, besteht das Problem wohl hauptsächlich seit dem Update auf 2.5.1. Da müssen wohl einige Rules noch angepaßt werden.

Astronomische Preise

Für die „Channel 4“-Sendung „The Mobile Phone Rip-Off“ hat ein Weltraumforscher einen anschaulichen Beweis für die riesige Gewinnspanne der Mobilfunkanbieter gebracht: Das Verschicken einer SMS in Großbritannien ist vier Mal teurer als das Übertragen der gleichen Datenmenge per Weltraumteleskop Hubble.

Dr Nigel Bannister fragte im Auftrag des britischen TV-Senders zunächst die NASA nach den Kosten für die Übertragung von einem Megabyte Daten von Hubble zu einer Bodenstation.
Leider fehlen ihm Vergleichswerte für die Unterhaltskosten der Bodenstation, etc. So hat er für den Weg bis zum Endkunden einen Preis zwischen £8.85 und £85 pro MB geschätzt.

Eine SMS kostet in GB im Schnitt 5p. Die maximale Textlänge ist 160 Zeichen, das entspricht 140 Bytes, weil nur 7 bits/Zeichen benötigt werden. 1.048.576 bytes sind 1 MB, das entspricht etwa 7490 SMS, also £374.49
Der Datentransfer aus dem Weltall ist also im Vergleich 4,4 Mal preiswerter als über das britische Handynetz.

Quelle: physorg.com

Welle:Erdball

Wunderbar. Minimalistisch, aber immer wieder nett zu hören. Ich krame gerade in meinen alten Tracks und bin irgendwie vor Stunden schon bei Welle:Erdball hängengeblieben.

Welle:Erdball – Nur tote Frauen sind schön

Youtube hat einiges von denen zu bieten, ein Blick in die „related“ Videos lohnt sich immer.

Guck mal, Gentoos!

Das nenne ich mal Linux-Enthusiasmus 😉

Bei der Klassenfahrt einer Grundschule hat einem Zeitungsbericht zufolge ein Schüler einen Pinguin aus dem Kölner Zoo entführt. Diethard Altrogge, Leiter des Forstamtes Siegen-Wittgenstein, der die Klasse aus dem Siegerland in der vergangenen Woche als Fachreferent begleitete, sagte der «Westfälischen Rundschau», es sei ihm aufgefallen, dass ein Junge auf der Rückfahrt mit einer durchnässten Hose im Bus gesessen habe. Zunächst sei er von einem Malheur ausgegangen. Auf Drängen der Mitschüler habe der Junge dann einen kleinen, tropfenden Pinguin aus dem Rucksack gezogen, den er auf dem Schoß gehalten hatte. Der Bus sei umgekehrt und habe das Tier unversehrt wieder zurück in den Kölner Zoo gebracht. Dort wollte man auf Anfrage der Zeitung am Freitag von einer Entführung allerdings gar nichts bemerkt haben

Den ganzen Artikel gibt es hier: ad-hoc-news

Weltuntergang

Morgens um 7 ist die Welt noch in Odnung. Von wegen.
Mit halbem Auge mitbekommen, wie die beste Ehefrau von allen heute morgen zur Arbeit ging.
Gott, war ich müde. Ist ja Wochenende, also schnell nochmal umgedreht.
Keine halbe Stunde später werd ich wieder wach. Geflüster und Geschirrklappern in der Küche. „LEISE, PAPA SCHLÄFT NOCH!“.. Kennt Ihr das?

Mühevoll ignoriere ich es und drehe mich nochmal um. Ein paar Minuten später wiederholt sich das. Wenigstens stellen sie ihr Geschirr in die Spülmaschine. Ich dreh mich wieder um. weiterlesen Weltuntergang

Zeitreise unter Beschuß

Das FBI wollte sich von der WaybackMachine Daten von einem Nutzer beschaffen. Noch dazu wollte es ein Veröffentlichungsverbot für diese Maßnahme gegen das Onlinearchiv durchsetzen. Ging ziemlich nach hinten los, aber für beide Parteien 😉
Die Betreiber von archive.org zogen vor Gericht und haben gewonnen. Das Portal muß die Daten seiner Benutzer nicht herausgeben. Leider ist die Seite aber zur Zeit nicht erreichbar, sie wird „ge-shlashdot-et“, dem Äquvalent zu „heisen“ hier bei uns.

Der größte Blog (aller Zeiten)

Also..das ist ganz schön

Großkotzig!

Oder nicht?

Mjam..*Schmatz*

Chinesen essen alles mit vier Beinen, außer Tische, und alles, was fliegt, außer Flugzeuge.

Dass der chinesische Gourmet einen seltsamen Geschmack hat, gehört wohl zum Allgemeinwissen. Besondere Spezialitäten gibt es in Peking im „Guolizhuang„.
Hier werden die besten Stücke von mehr als 30 Tiergattungen hübsch aufgemacht mit appetitlichem Beiwerk gereicht. So kann man zum Beispiel Eselpenis mit Salat bekommen. Oder wie wäre es mit dem Geschlechtsteil eines Hirsches, Pferdes, Seehundes, einer Ente oder einer Schlange? Ob roh oder gekocht entscheidet der Gast ganz allein.
Bei Männern sollen die Spezialitäten angeblich die Potenz steigern, bei Frauen für eine schöne Haut sorgen. Die Preise sind auf jeden Fall etwas für echte Gourmets: Ein Yakpenis schlägt mit umgerechnet 179 Euro eine odentliche Bresche ins Portemonnaie – Da lohnt sich schon eher die Probierplatte: eine Zusammenstellung verschiedener Penisse und Hoden für umgerechnet 89 Euro.

Na denn..Mahlzeit..